Nistkasten-Aktion sucht Nachahmer

Nistkastenaktion

Unser Foto zeigt Edgar Farrenkopf und Ortsvorsteher Georg Moser, nachdem eine weitere Obstbaumallée mit Nistkästen ausgestattet ist. (Foto: Liane Merkle)

Steinbach. (lm) „Ich würde zu gerne in einer vollkommen intakten Umwelt leben, und dafür bringe ich mich so weit wie nur möglich ein“, so der Steinbacher Edgar Farrenkopf, der in Absprache mit der Ortschaftsverwaltung und Ortsvorsteher Georg Moser zum einen sehr bewusst auf den Erhalt der alten Obstbäume im Dorf Wert legt, weil jeder einzelne als Biotop einzustufen sei, und zum zweiten so viele Nistmöglichkeiten für Vögel wie nur möglich schafft. Die diversen Nistkästen baut der gelernte Schreiner auf eigene Kosten und eigenhändig in seiner Freizeit.

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Bisher sind aus seiner Produktion bereits über 50 Nistkästen für Höhlenbrüter, je 12 für Mauersegler und Mehlschwalben sowie je zwei Kästen für Schleiereulen und für Turmfalken aufgehängt und von den jeweiligen Vögeln in Beschlag genommen worden. Letztere ernähren sich in äußersten Notzweiten zwar auch einmal von Singvögeln, sind aber normalerweise als besonders gute Mäusevertilger bekannt.

Angefangen hat Edgar Farrenkopf mit diesem außergewöhnlichen Hobby vor etwa sieben Jahren in einem Projekt mit der Jugendfeuerwehr, die ihm und seinen Söhnen inzwischen auch beim jährlichen Saubermachen der Nistkästen behilflich ist. Gerne gibt der Tiefliebhaber und Imker zu, dass er mit seiner auffälligen Aktion – an jedem Baum in den Feldwegen hängt ein Farrenkopfscher Nistkasten – auf Nachahmer hofft.

Es wäre schon toll, wenn jeder zuhause nur einen Nistkasten aufhängen würde, meint der Insekten- und Vogelwart, zumal das Beobachten einer solchen Vogelbehausung auch mit viel Freude verbunden sei. 

© www.NOKZEIT.de


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