Neue Mähraupe in der Straßenmeisterei

(Foto: pm)

Neckar-Odenwald-Kreis. Gras wächst überall – und wird da, wo man es wuchern lässt, schnell unansehnlich. Wie die Besitzer von Gärten auch haben die Straßenwärter im Neckar-Odenwald-Kreis derzeit alle Hände voll zu tun, um das Grün entlang der Straßenbankette und der Böschungen in Grenzen und die Sichtbereiche für die Autofahrer frei zu halten.

Eine große Erleichterung bei diesen Arbeiten ist bei der Straßenmeisterei Buchen eine neu angeschaffte funkferngesteuerte Mähraupe, neudeutsch „Robogreen“, die beim Tag der offenen Tür im Landratsamt auch aus der Nähe zu bestaunen war. Ein dreizylindriger Dieselmotor schafft 41 PS, mit denen auf einer Schnittbreite von 1,30 Metern gemäht werden kann. Das rund 44.000 Euro teure Gerät wird insbesondere auf steilen Böschungen eingesetzt, die mit dem Unimog Auslegemähgerät nicht mehr erreicht werden können, und garantiert dem Bedienpersonal eine weniger schweißtreibende Arbeit und vor allem auch Arbeitssicherheit. Gleichzeitig spart das neue Gerät, das von Juni bis voraussichtlich Ende Oktober täglich bis zu acht Stunden im Einsatz ist, dem Kreis Geld. Denn die bisher auch für Mäharbeiten genutzten Unimogs mit entsprechendem Zubehör und Ausstattung sind in der Anschaffung und der Unterhaltung sehr viel teurer. So schlucken die Großgeräte bis zu 12 Liter Diesel in der Stunde, während der Robogreen schon mit fünf Litern zufrieden ist.

Bei den regelmäßigen Mäharbeiten geht es im Übrigen nicht nur um ein gepflegtes Aussehen, sondern auch und vor allem um die Erhaltung der Verkehrssicherheit und um die Landschaftspflege. Flächen, die nicht gemäht werden, verbuschen nämlich mit der Zeit und dort bisher heimische Tiere und Pflanzen verschwinden. Die Straßenmeistereien gliedern die von ihnen zu betreuenden Grünflächen in zwei Bereiche: intensiv und extensiv zu pflegende Flächen. Intensive Bereiche wie Bankette, Mulden, Gräben und Parkplätze werden mindestens zweimal im Jahr gemäht, extensive Bereiche umfassen alle anderen Grasflächen auf Seitenstreifen und Böschungen, die vor allem aus Gründen der Landschaftspflege einmal pro Jahr zu mähen sind. Die Mähraupe wird hauptsächlich für die Pflege von extensiven Bereichen eingesetzt.

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