Ehrungen in Landratsamt Neckar-Odenwald

Ehreungen Neckar Odenwald Kreis

(Foto: LRA)

Mosbach. (lra) Jahrelang fanden die regelmäßig stattfindenden Feierstunden anlässlich der Verabschiedung verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder einer Ehrung im Landratsamt im früheren Hauptgebäude 1 statt – jetzt nicht mehr. Das neue Hauptgebäude in der Neckarelzer Straße ist künftig die richtige Adresse für Jubilare und künftige Ruheständler. Im dortigen Sitzungssaal begrüßte Landrat Dr. Achim Brötel die Gäste.

295 Jahre Berufserfahrung hatten sich allein in Gestalt der Ehrengäste versammelt. Bei der Vorbereitung, so der Landrat, bekomme er selber immer wieder neue Einblicke in Bereiche der „ganzen großen Firma“, zu der sich das Landratsamt spätestens seit der Verwaltungsreform 2005 gemausert habe: „Dabei entdecke ich immer wieder auch ganz interessante Lebensläufe von Bediensteten, die die Chancen, die ein so großes Haus bietet, auch durchaus genutzt und eingefahrene Gleise verlassen haben.“ Dr. Brötel dankte allen für ihr Engagement: „Sie geben dem Landratsamt ein Gesicht, ihre Arbeit trägt uns nach außen und ist ursächlich für den guten Ruf, den wir genießen und den wir ausbauen müssen.“

Hella Reimers aus Buchen, fast 30 Jahre Schulsekretärin an der Frankenlandschule in Walldürn, war die einzige Kollegin, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die gelernte Industriekauffrau kam 1967 zunächst beim Arbeitsamt Tauberbischofsheim in den öffentlichen Dienst, bevor sie 1983 ihre Erfüllung als Schulsekretärin – laut Landrat in aller Regel sowohl Dreh- und Angelpunkt als auch die „gute Seele“ einer Schule – in der Frankenlandschule fand.   




Ebenfalls mit Kindern und Jugendlichen arbeitet Paul Kraft aus Mosbach, der Fachdienstleiter Soziale Dienste im Geschäftsbereich Jugend ist und sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern kann. Der Sozialpädagoge ist nach einem Praktikum 1975 dem Kreis treu geblieben und hat 1976 seinen Dienst im dortigen Jugendamt angetreten, wo er seit 2004 die Leitung des gesamten sozialpädagogischen Bereichs der Jugendhilfe innehat. Alfred Kurz aus Mosbach-Waldstadt, ebenfalls seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst, ist auch im sozialen Bereich tätig: seit 1990 arbeitet er im Geschäftsbereich Hilfe außerhalb von Einrichtungen. Zuvor war der Diplom-Verwaltungswirt aber auch schon im Personalbereich und im Umweltschutz tätig. Für Ingrid Mandoki aus Fahrenbach, seit 1973 und damit seit über 40 Jahren im Schulsekretariat der Augusta-Bender-Schule beschäftigt, galten die gleichen Prädikate wie für Hella Reimers. “Sie haben schon damals ihr Herz für die Umtriebigkeit und ganz sicher auch ihre seelsorgerische Ader entdeckt“, erklärte der Landrat.

Ebenfalls ein„40-er“ ist Helmut Schremser aus Offenau, der nach der Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst seit 1978 ganz verschiedene Aufgaben im Landratsamt Mosbach wahr genommen hat: Untere Wasserbehörde, Ordnungs-, Straßenverkehrs-, Baurechts- und Umweltschutzamt, bevor er 1993 zum damaligen Kreissozialamt wechselte. Dort ist er Leiter des Fachgebietes Soziales für bestimmte Aufgabenbereiche. „Wenn von uns etwas bleibt, dann das, was im Kreisarchiv liegt“, erklärte Dr. Brötel im Hinblick auf die Wichtigkeit dieser Einrichtung, in der Sonja Schulz aus Billigheim seit 2010 beschäftigt ist. Die gelernte Einzelhandelskauffrau war über 35 Jahre lang beim Fachdienst Vermessung tätig, bevor sie zum Ordnungswesen wechselte und jetzt im Archiv arbeitet.

Kein 40, aber doch auch schon 25 Jahre arbeitet Britta Becker aus Elztal-Dallau im öffentlichen Dienst. Auch sie war als gelernte Vermessungstechnikerin viele Jahre eng diesem Fachdienst verbunden, bevor sie 2007 zum Fachdienst Bauen und Umwelt kam. Dort kümmert sie sich vor allem dem Schutz von Wasser von Boden. Sybille Weber schließlich, ebenfalls aus Elztal-Dallau, arbeitet 20 Jahre lang beim Fachdienst Landwirtschaft in Buchen, bevor sie 2005 zum Fachdienst Ordnungswesen in Mosbach wechselte. Dort feiert sie nun auch ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.  

Stellvertretend für den Personalrat freute sich Wilfried Weisbrod über die Äußerungen der Jubilare, aus denen zu schließen wäre, dass sie mit ihrer Arbeit und ihrem Arbeitgeber bisher zufrieden waren. Dafür auch weiterhin zu sorgen, sei die wichtigste Aufgabe des Personalrats, der sie sich uneingeschränkt widmen würden.   

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