Gefährlicher Müll als KfZ-Teile deklariert

Zollamt Heidelberg verhindert Abfallverbringung nach Nigeria

 KfZ Muell fuer Nigeria

(Foto: Zoll)

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Heidelberg. (pm) Im Rahmen eines Ausfuhrverfahrens wurde eine Ausfuhrsendung mit Verbrennungsmotoren und diversen weiteren KfZ-Teilen nach Nigeria angemeldet. Eine zollamtlich angeordnete Vorführung ergab bei der Beschau lose verladene Autoteile unterschiedlicher Art und Beschaffenheit, deren Klassifizierung im Einzelnen nicht möglich war. Aus diesem Grunde wurde die Sonderabfallagentur in Stuttgart eingeschaltet.

Eine Überprüfung ergab, dass sich im Container 51 Motorblöcke, 330 Federbeine, Antriebswellen, Lenkstangen und vergleichbare Gebrauchtteile, eine Lenksäule und zwei Altfahrzeuge, randvoll gefüllt mit Fahrzeuggebrauchtteilen befanden. Aufgrund der starken Verunreinigung und Beschädigung der Teile, sowie der Betriebsmittel in den Altfahrzeugen, wurden diese als gefährlicher Abfall eingestuft.

Eine Verbringung dieser Gebrauchtteile in das außereuropäische Ausland – in diesem Fall nach Nigeria – ist somit nicht zulässig.




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