Leichenteile gerichtsmedizinisch untersucht

150logopolizeiHeilbronn. Die am Mittwochabend im Neckar geborgenen Leichenteile (NZ berichtete) wurden inzwischen in der Gerichtsmedizin untersucht. Nach den ersten Ergebnissen handelte es sich bei der Person um eine ältere Frau. Die Leiche war höchstwahrscheinlich sechs Monate bis zu mehreren Jahren im Wasser. Der Unterleib und die Beine waren bekleidet mit einer braunen Strumpfhose und einer einfachen, dunkelgrauen Stoffhose.

Die Kriminalpolizei Heilbronn wartet nun auf das Ergebnis der DNA-Untersuchung und vergleicht dann das Ergebnis mit Vermisstenfällen. Da es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Heilbronn derzeit keine in Frage kommenden „Langzeitvermissten“ gibt, werden zunächst entlang des Neckars eventuelle Vermisstenfälle überprüft. Parallel wird ein bundesweiter Vermisstenabgleich erfolgen.

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Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergaben sich bislang nicht. Die Todesursache konnte aufgrund der fehlenden Leichenteile nicht festgestellt werden.




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