Pressereise in den Odenwald

Pressereise TGO

Der jüdische Friedhof bei Bad Rappenau-Heinsheim war eine der Stationen bei der organisierten Pressereise, bei der sich Journalisten  – zum größten Teil auf dem Neckarsteig wandernd – über die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen des hiesigen Feriengebietes informierten. Bernd Göller (links) stand hier Rede und Antwort. (Foto: pm)

Neckar-Odenwald-Kreis. Ein wichtiger Baustein der Marketingstrategie, mit der die Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO) Besucherinnen und Besucher für einen Urlaub in dieser Ferienregion begeistern will, sind organisierte Pressereisen. Dabei werden Journalisten eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen von den Angeboten und Sehenswürdigkeiten. Um dann in ihren Medien darüber zu berichten.  

„In diese Veranstaltung, die wir mit der Tourismus Marketing Baden-Württemberg (TMBW) abstimmen, legen wir schon viel Herzblut“, erklärt Sarah Wörz: „Schließlich wollen wir uns von unserer Schokoladenseite zeigen.“ Das scheint bei der letzten Pressereise, die Christiane Bachert vom Neckarsteig-Büro federführend organisiert und vor Ort begleitet hat, auch gelungen zu sein. Durchweg positiv beeindruckte Medienvertreter verabschiedeten sich nach zwei erlebnisreichen Tagen, an dem sie unter anderem von Geopark-Ranger Wilfried Schneider auf einer Wandertour auf dem Neckarsteig von Neckargemünd nach Neckarsteinach gelernt haben, wie man mit einem Heidelbeerrechen Heidelbeeren ernten kann. Die Belohnung war eine Kostprobe hausgemachten Likörs aus den kleinen blauen Beeren.




Mit der S-Bahn ging es nach Hirschhorn, wo das neukonzipierte Langbein-Museum – die „Wunderkammer“ – besichtigt wurde. Nach einer erholsamen Nacht im Eberbacher Hotel Krone-Post, in dem die regionale Küche verkostet werden konnte, und einer Nachtwächter-Führung in original Eberbacher Dialekt durch die nächtlichen Gassen der historischen Altstadt stand am Morgen eine weitere Wanderung auf dem Neckarsteig an: von Eberbach bis zur Schleuse Rockenau. Der Wanderführer, Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert begleitete die Gruppe. Als gelernter Förster hatte er viel über Flora und Fauna zu erzählen.

Mit dem Bus ging es weiter zur Margaretenschlucht. Durch die Schlucht wurden die Journalisten von Neckargerachs Bürgermeister Norman Link geführt. Nach einem deftigen Mittagessen im Eisenbusch bei der Familie Gröhl wanderten die Teilnehmer weiter bis zum Schreckhof.

Abkühlung bot anschließend eine Kanufahrt auf dem Neckar zum Crow River Tipi Camp. Indianer „Wintersturm“ lud dort zum Tipiabend ein. Der Abend mit seiner ganz eigenen Atmosphäre wurde zum Höhepunkt des Programms, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Nach einer Übernachtung im Heuhotel stand die letzte Wanderetappe bis Bad Wimpfen an. Unterwegs wurde die Greifenwarte auf Burg Guttenberg besichtigt und Bernd Göller wartete am Jüdischen Friedhof auf die Gruppe, um kurze und prägnante Infos weiter zu geben. In Bad Wimpfen schließlich schloss sich eine kleine Stadtführung an, die bei der einzigen Türmerin Deutschlands, Bianca Knodel, endete.

Gerade die Vielfältigkeit sowohl der Landschaft als auch der Angebote, die Urlaubern in dieser Gegend zur Verfügung stehen, wurden von den Pressevertretern immer wieder lobend erwähnt. „Darüber weiß man viel zu wenig“, war die einhellige Meinung. Ein Umstand, gegen den die Pressevertreter jetzt „anschreiben“ werden. 

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