Regierungspräsidentin staunt über Zusammenhalt

Regierungspraesidentin in Seckach

Beim Eintrag ins Goldene Buch. (Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zeigte sich im Rahmen ihres Gemeindebesuchs überaus interessiert, aber auch sehr gut informiert über die Baulandgemeinde und ihre vielen Besonderheiten. Deutlich wurde dies bereits während der einführenden Präsentation durch Bürgermeister Thomas Ludwig im großen Sitzungssaal des Rathauses im Beisein des Ersten Landesbeamten Martin Wuttke, Ortsvorsteher Josef Ackermann, Hauptamtsleiterin Doris Kohler und der Gemeinderäte Martin Müller und Richard Kolbenschlag.

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Das Gemeindeoberhaupt nutzte die Präsentation seiner Gemeinde und der laufenden Bauprojekte auch zu einem umfassenden Dank in Richtung des Regierungspräsidiums für die jederzeit hervorragende, durchdachte und umfassende Beratung sowie die finanzielle Förderung – sei es beim bald beginnenden Ausbau der Wasserversorgung, bei den ELR-Maßnahmen, im Hochwasserschutz oder den Fragen der Windenergie. Wobei in letztem Punkt die Einigkeit von Regierungspräsidentin und Bürgermeister deutlich wurde über zu viele offene Fragen bezüglich der Vorgaben und der Gesetzgebung, deren „Nichtbeantwortung“ von Seiten der großen Politik in der Metropolregion mehr als nur eine kleine Hemmschwelle im Bearbeitungsverlauf eines gültigen Flächennutzungsplans seien.




 Die Bewilligung der Fördermittel stehe Seckach im Rahmen des Ausgleichs von Lebensqualität ganz selbstverständlich zu – so Nicolette Kressl, nachdem Thomas Ludwig erläutert hatte, dass die höchst mögliche Einkommenssteuer pro Kopf in der Baulandgemeinde 300 Euro betragen könne, der Bundesdurchschnitt jedoch schon bei 350 Euro, und damit am Tropf der Ausgleichsumlagen liege. Nach dem von Rainer Kampfhenkel künstlerisch vorbereiteten Eintrag der Regierungspräsidentin ins Goldene Buch der Gemeinde Seckach, lud Bürgermeister Ludwig zu einer Rundfahrt durch alle Ortsteile einschließlich dem Kinder- und Jugenddorf Klinge ein, um die aktuell laufenden Bauprojekte vor Ort zu besichtigen und zu erläutern.

Wenn das rege Engagement der Bürger bezüglich lokaler Agenda 21 mit Sozialem Netzwerk, Fahrdienst, keimender Kunst an allen Ecken, Paten- und Partnerschaft die Regierungspräsidentin bereits bei der Präsentation beeindruckt hatte, so war sie angesichts der Tatkraft der Zimmerner mit ihrem neuen Dorfmittelpunkt und der Großeicholzheimer mit dem in Bürgerregie renovierten Wasserschloss mit Tenne und Heimatmuseum sowie der Bürger-Energie Genossenschaft mit ihrem gerade im Bau befindlichen Nahwärmenetz doch restlos begeistert und bestätigte, dass solche Projekte nur mit Hilfe engagierter Freiwilliger zu bewältigen seien. Doch genau diese Spezies sei normalerweise immer seltener zu finden, weshalb sie voll des Staunens über so großen Zusammenhalt sei. 

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