Gemeinde Aglasterhausen forciert Klimaschutz

Stadtwerke Heidelberg und Gemeinde erweitern ihre Zusammenarbeit bei der Nahwärmeversorgung

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Waermelieferung Aglasterhausen

Ausweitung der Zusammenarbeit bei der Nahwärmeversorgung besiegelt: Alfred Kappenstein (li.), Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, Sabine Schweiger, Bürgermeisterin von Aglasterhausen (Mitte) sowie Geschäftsfeldleiter Wärme-Contracting Norbert Hirt bei den Stadtwerken Heidelberg Umwelt. (Foto: pm)

Aglasterhausen. (pm) Seit 2008 betreiben die Stadtwerke Heidelberg Umwelt in Aglasterhausen eine Nahwärmeversorgung für das Schulzentrum, das Hallenbad und den Kindergarten. Dabei kommt ein Holzpelletkessel zum Einsatz, ein Öl-Kessel deckt den höheren Wärmebedarf an kalten Tagen. Der heute geschlossene Vertrag umfasst die Betriebsführung für einen neuen Holzpelletkessel im historischen Rathaus, der die bisherige Ölheizung dort ersetzt. „Mit der neuen Anlage setzen wir einmal mehr ein Zeichen für den Klimaschutz“, sagte Sabine Schweiger bei der Vertragsunterzeichnung. „Und da wir immer sehr zufrieden mit der bisherigen Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Heidelberg waren, haben wir die Betriebsführung nun auch auf das Rathaus ausgedehnt.“ „Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung der Zusammenarbeit und über das Vertrauen, das damit zum Ausdruck kommt“, sagte Alfred Kappenstein.

Die neue Anlage im Rathaus hat eine Leistung von 150 kW und wird etwa 240.000 kWh Wärme pro Jahr erzeugen. Der CO2-Ausstoß sinkt damit um weitere 50 Tonnen. Insgesamt reduzieren die Anlagen, die von den Stadtwerken Heidelberg Umwelt betrieben werden, den CO2-Ausstoß der gemeindeeigenen Gebäude  künftig um 350 Tonnen gegenüber einer konventionellen Wärmeerzeugung.


 


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