CDU Götzingen ehrt langjährige Mitglieder

CDU Goetzingen ehrt langjaehrige Mitglieder

(Foto: pm)

Götzingen. (pm) Zu einem Informationstreff mit vorgeschalteter Ortsbegehung hatte der CDU-Ortsverband Götzingen seine Mitglieder und interessierte Bürger eingeladen. Bei sommerlicher Witterung traf man sich am Dorfplatz, wo Vorsitzender Harry Sebert die Teilnehmer begrüßte, unter ihnen auch Götzingens Ortsvorsteher Egbert Fischer, CDU-Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff, CDU-Stadtverbands-Vorsitzenden Ralf Schäfer sowie last but not least MdB Alois Gerig.

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Ortsvorsteher Fischer nutzte die Gelegenheit, den Gästen seinen Stadtteil kurz vorzustellen. Er erläuterte die Entwicklung und schilderte die Situation Götzingens, erklärte Einwohnerentwicklung, wirtschaftliche Situation und kulturelle Gegebenheiten und natürlich ganz besonders auch wo Ortschaftsverwaltung und Bürger „der Schuh drückt“. Bei der anschließenden Ortsbegehung konnten sich die Gäste ein Bild machen über Gegebenheiten im Stadtteil Götzingen. Anschließend versammelten sich die Teilnehmer im „Mühlenbistro“ zum Info-Treff.

Nach kurzen Grußworten von Harry Sebert, der auch für das rege Interesse dankte, hatte der Ortsverband zunächst die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Sebert verwies auf den Stellenwert der Basisarbeit gerade  auf der Stufe Ortsverband und dankte den Kandidaten im Auftrag der Parteiführung für langjährige Treue und Mitarbeit. Gemeinsam mit MdB Gerig ehrte er sodann durch Übergabe von Urkunde, Ehrennadel und Dankpräsent folgende Mitglieder:

Für 50 Jahre mit der Nadel in Gold Kurt Lauer, für 40 Jahre mit der Nadel in Silber Dieter Müller, Walter Künkel und Manfred Holderbach, für 30 Jahre Friedbert Holderbach, Alfons Holderbach, Hubert Hell, Theo Jaufmann und Willi Biemer, für 25 Jahre mit der Nadel in Bronze Bernhard Holderbach, Werner Schwarz und Freddy Leist. Allen Geehrten galt Dank und Anerkennung. Dabei wurde besondere Anerkennung Werner Schwarz für sein 15-jähriges Engagement als Vorsitzender des Ortsverbandes gezollt.




„Das Ergebnis unserer derzeitigen Regierung kann sich sehen lassen – die Wirtschaft floriert, die Arbeitslosen gingen zurück, die CDU und die Regierung haben ihre Wirtschaftskompetenz bewiesen, haben für Bürger,Handwerk und Industrie die Weichen richtig gestellt“, stellte MdB Gerig eingangs seines Referates fest. Durch den Fleiß der Bürger, die Innovationskraft der Wirtschaft, unterstützt durch die Regierungspolitik und die geschaffenen Rahmenbedingungen, konnte dieses Ziel in und für Deutschland erreicht werden. Mit Blick auf Europa verwies Gerig auf die Bedeutung des auf deutsche Initiative erreichten Fiskalpaktes in Verbindung mit der Schuldenbremse und begrüßte es, dass sich inzwischen 25 der 27 EU-Staaten angeschlossen haben. Natürlich war auch die Notwendigkeit der EURO-Stabilisierung ein wichtiges Feld. Weitere Themen waren die Energiepolitik, die wichtig und richtig sei, aber mit Augenmaß betrieben werden sollte, sowie der demographische Wandel, der sich im ländlichen Raum am deutlichsten auswirke. Sehr breit war der Bogen der insgesamt angesprochenen Themen – ob Verbesserung der Infrastruktur oder Bildungspolitik, ob Bevölkerungsstruktur oder Familienpolitik sowie auch Energiepolitik ergänzt durch Strategien zur Rohstoff- und Energieeinsparung wie beispielsweise verstärktes Bemühen um das Elektroauto. Gerade auf dem Felde der Energiewirtschaft sehe er auf lange Sicht große Chance für die deutsche Wirtschaft.

Schließlich zog Gerig alles in allem ein positives Fazit für seine erste Amtsperiode in Berlin und die Arbeit auf recht schwierigem Terrain. Er registriere aus dem Wahlkreis und in seinem Arbeitsbereich ein positives Feedback und möchte sich daher gerne weitere vier Jahre dieser Aufgabe und Herausforderung stellen. Gleichzeitig warb er dafür, dass die so erfolgreiche und weltweit anerkannte Bundeskanzlerin Angela Merkel und die CDU eine weitre Legislaturperiode Deutschlands Geschicke leiten solle. Wie wichtig das sei, können gerade wir in Baden-Württemberg deutlich sehen, wo die Wende für die Entwicklung gerade des ländlichen Raumes fatale Folgen zeitige. Auf diese Entscheidung komme es am 22. September an, Umfragen bedeuten nichts. Daher müsse die Basisarbeit erhalten und möglichst intensiviert und um jede Stimme sowie auch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung gekämpft werden. In diesem Zusammenhang lud er auch ganz besonders zur Veranstaltung mit Finanzminister Schäuble am 18. September in der Stadthalle Buchen ein.

Im Anschluss entwickelte sich eine sehr rege Diskussion, aus welcher der Abgeordnete deutlich entnehmen konnte, welche Sorgen die Bürger drücken, welche Themen den Wählern wichtig sind – und da spannte sich ein weiter Bogen von der EURO-Krise über konservative Werte und Bevölkerungsschwund bis zum Strukturerhalt und der medizinischen Nahversorgung im ländlichen Raum. Mit Dankesworten an den Referenten und die Diskussionsteilnehmer sowie für das gezeigte Interesse beschloss der Vorsitzende den sehr interessanten und vor allem recht informativen Treff.                 

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