Haßmersheim hat einen NEIN-Sager

Ab 02:08 min. kommen die NEIN-Vertreter. Darunter auch der Kandidat Andreas Fischer.

„Jeder hat das Recht NEIN zu sagen“ – Andreas Fischer kandidiert für das NEIN!-Idee-Bündnis für Selbstbestimmung zur Bürgermeisterwahl in Haßmersheim

Haßmersheim. (pm) Am 27. Oktober wählt die Neckartalgemeinde Haßmersheim ihren Bürgermeister. Seit 1990 amtiert dort Marcus Dietrich auf dem Chefsessel im Rathaus. Nun erklärt Andreas Fischer von der Nein!-Idee seine Kandidatur.

Andreas Fischer, verheiratet, geboren am 6. Juni 1976 in Berlin-Lichterfelde, lebt mit seiner Familie in Berlin-Lankwitz, von Beruf ist er Hausmann und Politphilosoph und Beisitzer im Bundesvorstand der NEIN!-Idee (www.nein-idee.de, die einzige Partei in Deutschland, die immer NEIN sagt, wenn Entscheidungen über die Köpfe anderer Menschen hinweg getroffen werden).

Andreas Fischer konnte als Bürgermeisterkandidat u.a. in Kreßberg, Landkreis Schwäbisch Hall auf Anhieb 13 % der Stimmen erreichen. „Er ist KEIN Spaßkandidat!“, so die Feststellung im Rahmen einer Pressemitteilung.

„Wir wollen dafür sorgen, dass allen Menschen in Deutschland und auch in Haßmersheim eine Wahlalternative zur Verfügung steht. Wir geben den Menschen, die die Politik der Lobbyparteien für eine Sackgasse halten, eine NEIN-Option auf dem Wahlzettel. Denn ohne NEIN-Option ist es gleich, ob man ein „kleineres Übel“ wählt, seinen Stimmzettel ungültig macht oder gar nicht wählt“, heißt es in der Stellungnahme des Bewerbers.

Jeder Bürger sollte auch bei den Bürgermeisterwahlen das Recht haben „Nein“ zu allen Kandidaten zu sagen, weshalb eine Wahl nur dann eine echte Wahl sei, wenn es auch die Möglichkeit gebe, „Nein“ zu allen Bewerbern zu sagen. Wenn dies nicht gegeben sei, können man von einer Zwangsheirat mit einem von mehreren zuvor ausgewählten zukünftigen Ehepartnern sprechen, betont die NEIN!-Partei. Erst die Option „NEIN“ schaffe die Möglichkeit der Selbstbestimmung könne man die Bürgermeister-Ehe doch auch ablehnen, so die Motivation von Andreas Fischer.




„Wenn man zu dieser Einsicht kommt, erkennt jeder, dass das Parteiensystem ein Teil des Problems ist. Durch das fehlen der „Nein-Option“ auf dem Wahlzettel wird uns ein elementares Grundrecht vorenthalten, wodurch es den etablierten Parteien möglich ist, gegen individuelle Interessen an der Mehrheit der Menschen vorbei zu regieren. In jeder Situation im privaten Leben hat man das Recht „Nein“ zu sagen und dies mit direkten Konsequenzen. Dieses Recht sei anscheinend von den Machern des Grundgesetzes in Bezug auf Wahlen und politische Entscheidungen übersehen oder nicht ernst genommen“ heißt es in der Presseerklärung weiter.

Im Falle einer erfolgreichen Wahl lehnt Andreas Fischer die Ausübung des Amtes als Bürgermeister ab, da es ihm ausdrücklich um die Nein-Option geht – sollte die Baden-Württembergische Kommunalverfassung dahin gehend abgeändert werden, wird die NEIN-Idee überflüssig – es geht nicht um unseren Kandidaten oder unsere Partei, es geht um Mehr Demokratie in Haßmersheim und im Land.

Warum sagt Andreas Fischer persönlich NEIN?

„Ich trete zur Wahl in Haßmersheim an, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, die Kandidaten abzulehnen. Viele Politiker lassen sich als Repräsentant für legitimiert erklären, indem ein Rechenfehler begangen wird: Gültige Stimmen statt Wahlbeteiligung. Dieser Rechenfehler ist ursächlich für politische Parallelgesellschaften. Das NEIN!-Idee-Bündnis für Selbstbestimmung bietet – mittels unabhängiger Kandidatur – jedem Wähler an, sich mit der eigenen Stimme gegen diesen Rechenfehler zu erklären und die eigene Stimme zu behalten. Wer nicht einverstanden ist mit diesem Rechenfehler, versenkt damit die eigene Stimme nicht in der Urne, sondern nutzt sie, um auf diese Unverschämtheit aufmerksam zu machen. Wer den Rechenfehler für legitim hält, darf sein Kreuz – unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung folgend – gerne an einer anderen Stelle machen.

„Ich setze mich dafür ein, dass es auch bei den Bundestags- und Europawahlen eine Nein-Option geben wird. Man sollte Politiker nicht nur mit Ja wählen, sondern auch mit NEIN! abwählen können. Dem Grundgesetz folgend ist jeder Mensch in diesem Lande vor dem Gesetz gleich, auch der, der NEIN sagt.“

Gerne steht der Kandidat telefonisch unter 030 / 8687027021 oder der Generalsekretär der Nein-Idee, XXX, als Ansprechpartner unter xxx zur Verfügung.

Infos im Internet:

www.nein-idee.de

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