Odenwälder Museen auf einen Blick

Eine Webseite – drei Landkreise – 80 Museen

Screenshot Museenportal

(Screenshot: Hofherr)

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Mosbach/ Michelstadt/ Miltenberg. Die Landkreise Neckar-Odenwald und Miltenberg sowie die Odenwald Tourismus GmbH aus Michelstadt haben sich einmal mehr zusammen getan. In einem landkreisübergreifenden Projekt präsentieren die Verantwortlichen jetzt auf dem eigens kreierten Internetportal www.museen-im-odenwald.de über 80 Museen im Odenwald – für alle, die hier Urlaub machen, aber natürlich auch für alle Einheimischen. Denn die wenigsten wissen, welche Kleinodien manchmal in nächster Nachbarschaft versteckt sind.

Dr. Jörg Scheuerbrandt, Leiter des Römermuseums Osterburken und Museumsbeauftragter im Neckar-Odenwald-Kreis, war einer der „Macher“ dieser Seite. Er ist absoluter Kenner der Szene und war an etlichen der neueren Museen auch selber bezüglich der Konzeption und Umsetzung beteiligt. Deshalb fällt es ihm auch schwer, einzelne Museen hervor zu heben. „In jeder Heimatstube, in jeder noch so kleinen und auf den ersten Blick vielleicht eher unscheinbaren Sammlung steckt ganz viel Engagement und Herzblut derer, die die Dinge zusammen getragen haben und der Öffentlichkeit zugänglich machen“, erklärt der Fachmann.




Die über 80 Museen sind über den ganzen Odenwald, zwischen Darmstadt im Nordosten und Erlenbach im Südwesten, verstreut und bieten von A (wie der Arthur-Grimm-Stube in Mudau) bis Z (wie Zinnfigurenkabinett in Eberbach) ein breit gefächertes kulturelles Angebot. Das Portal bietet verschiedene Suchfunktionen: Regional begrenzt, nach bestimmten Stichworten oder nach einzelnen Kategorien. Berücksichtigt sind sowohl die großen hauptamtlich geführten Museen wie – am Beispiel Neckar-Odenwald-Kreis – das Römermuseum in Osterburken, das Stadtmuseum in Mosbach oder das Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf als auch die vielen ehrenamtlich geführten und von Heimat-, Museums- und Geschichtsvereinen eingerichteten Sammlungen und Heimatstuben. Ergänzt werden diese Museen von speziellen Sammlungen wie zum Beispiel dem Lichtermuseum in Walldürn-Wettersdorf, dem Schifffahrtsmuseum in Haßmersheim oder auch der KZ-Gedenkstätte in Mosbach-Neckarelz.

„Wir können stolz sein auf unsere vielseitige Museumslandschaft, die Einblick gibt in unsere regionale Geschichte, in Brauchtum und in das Leben unserer meist durch die Landwirtschaft geprägten Vorfahren. Das ist ein Stück Heimat. Die Museen bewahren durch ihre Arbeit viele kulturgeschichtliche Dinge und viel Wissen vor dem Verlust und vor dem Vergessen – eine wichtige und nicht hoch genug zu schätzende Aufgabe“, lobt in diesem Zusammenhang Landrat Dr. Achim Brötel.

Gemeinsam mit einer Mosbacher Werbeagentur haben die Verantwortlichen der Kreise auch eine mobile Version der Webseite entwickelt: Wanderer, die beispielsweise vom Regen überrascht werden, können so auch von unterwegs nach dem passenden Museum suchen und dieses als Alternativprogramm ansteuern.

Infos im Internet:

www.museen-im-odenwald.de

© www.NOKZEIT.de


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