Regierungspräsidium unterstützt Ausbau der A 3

Landratsamt und Stuttgarter Behörde führen jährliches Abstimmungsgespräch

Main-Tauber-Kreis. Beim jährlichen Abstimmungsgespräch zwischen dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis und dem Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Straßenwesen und Verkehr, wurden unter der Leitung von Landrat Reinhard Frank wichtige Themen des Straßenbaus behandelt. Im Mittelpunkt standen die anstehenden Baumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen, der Bau und die Förderung von Radwegen sowie die Förderung kommunaler Straßenbaumaßnahmen.

„Wir unterstützen die Aufnahme in den ‚vordringlichen Bedarf plus’ beim sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A 3 bei Wertheim“, erklärte Abteilungsleiter Konradin Heyd vom Regierungspräsidium Stuttgart. Somit wird auch der in einer Resolution formulierten Forderung des Kreistags Rechnung getragen. Die Kreistagsresolution wurde Ende Juli an Bundesminister Dr. Peter Ramsauer gesandt.

In Sachen Ortsumfahrung Königshofen (B 290) wurde mittlerweile eine Entscheidung zur Trassenführung getroffen. Nach Auswertung der Stellungnahmen und Gutachten zu den einzelnen Trassenvarianten hat Verkehrsminister Winfried Hermann mitgeteilt, dass die Ostumfahrung, die sogenannte Turmbergtrasse, weiter verfolgt werden soll.

Besorgt waren die Vertreter von Kreis und Regierungspräsidium darüber, dass das Land bis Ende 2013 keine Bewilligungen im Rahmen der Landesförderung kommunaler Straßenbaumaßnahmen erteilt und auch für 2014 noch keine konkreten Zusagen vorliegen. Davon betroffen sind unter anderem der Umbau des Bahnübergangs K 2809 mit Radweg Wittighausen – Gaubüttelbrunn und der Umbau des Bahnübergangs K 2808 in Oberwittighausen.

An Bundesstraßen sollen dieses Jahr im Main-Tauber-Kreis noch Deckenerneuerungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro umgesetzt werden. „Der Landkreis wird im Jahr 2013 wieder 500.000 Euro in den Erhalt seiner Kreisstraßen investieren“, fügte Landrat Reinhard Frank hinzu. Damit sollen die Miltenberger Straße und die Dörlesberger Straße in Külsheim-Hundheim (jeweils K 2829), die K 2858 zwischen dem Gewerbepark Tauberhöhe und Weikersheim, die K 2855 zwischen dem Eichhof und Adolzhausen (Stadt Niederstetten) sowie ein besonders schlechter Abschnitt der K 2894 zwischen Freudenbach und Frauental (Stadt Creglingen) saniert werden.

Im Bereich Radwegebau wird von den 15 im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart bewilligten Maßnahmen (3,8 Millionen Euro) eine im Main-Tauber-Kreis mit rund 100.000 Euro gefördert. Abschließend zogen die Teilnehmer am Abstimmungsgespräch ein positives Resümee. Landrat Reinhard Frank: „Die gut vorbereiteten Gespräche schaffen Klarheit und führen zu einem abgestimmten Vorgehen.“ lra

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