Nach 33 Jahren aus Gemeinderat verabschiedet

Ackermann Verabschiedung

Josef und Hiltrud Ackermann zusammen mit Bürgermeister Thomas Ludwig, dessen Stellvertretern und den Sprechern der „Fraktionen“. (Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Unter lange anhaltendem Beifall all seiner Kollegen wurde Josef Ackermann aus Zimmern nach 33 Jahren verdienstvoller Tätigkeit als Gemeinderat von Seckach auf eigenen Wunsch im Rahmen der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung aus diesem Gremium verabschiedet. Er dankte seinen langjährigen Mitstreitern, aber auch seiner Frau und der Familie für die jederzeitige Rückenstärkung und betonte, dass er dieses Amt sehr gern und mit großer Leidenschaft ausgeübt habe.

Bürgermeister Thomas Ludwig: „Josef Ackermann hat sich durch seine engagierte Arbeit als Gemeinderat großes Ansehen im Gremium und in der Öffentlichkeit erworben und sein Wort hatte über all die Jahre eine gewichtige Funktion. Die Gemeinde Seckach ist ihm zu großem Dank verpflichtet“. Erstmals 1975 als einer von drei Vertretern des Ortsteils Zimmern gewählt und seither nur fünf Jahre nicht dem Gremium angehörig war Ackermann außerdem in beschließenden Ausschüssen sowie u.a. den Verbandsversammlungen des Zweckverbandes „Regionaler Industriepark Osterburken“ und des Zweckverbandes „Gruppenkläranlage Seckachtal“ vertreten und darüber hinaus über zehn Jahre als dritter, zweiter und von Januar 2003 – September 2004 als erster Stellvertreter des Bürgermeisters aktiv. Bürgermeister Ludwig lobte Josef Ackermann als Kommunalpolitiker, der so ziemlich alle denkbaren Positionen durchlaufen hat, und zusätzlich im Ortsteil Zimmern als Ortschaftsrat und Ortsvorsteher wirkte.




Diese Karriere begann bereits mit seiner erstmaligen Wahl am 27. Februar 1972, also schon wenige Wochen nach der Bildung der neuen Großgemeinde Seckach, und dauert weiter an. Er ist damit der Dienstälteste noch aktive Kommunalpolitiker Seckachs, dem nicht nur das Wohl seines Heimatorts Zimmern am Herzen lag, wie ein Auszug der von ihm begleiteten Maßnahmen zeigt: Bau der Heinrich-Magnani-Brücke, Sanierung und Erweiterung der Seckachtalschule, der Grundschule Großeicholzheim sowie der Mehrzweckhallen einschl. dem Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Zimmern, Begründung von Städtepartnerschaften und Patenschaften, Erwerb des Gipswerks und Umbau zum Bauhof, Ausbau aller drei Bahnstationen für die S-Bahn, Vorantreiben der Dorfentwicklung sowie der Stadtsanierung, Ausbau aller Ortsdurchfahrten, Renovierung sowie mehrere Erweiterungen des Hallenbades, Erschließung von Neubaugebieten, Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Ausbau der Feuerwehrgerätehäuser, Durchführung der Flurbereinigung Seckach-Zimmern, Sanierung von Wasserversorgungsleitungen und Abwasserkanälen.

Wie die Laudatio weiter herausstellte, war Josef Ackermann stets ein verlässlicher Mitstreiter, der die Dinge aktiv und Lösungsorientiert mitgestaltete mit der Tugend, sich die Förderung des Gemeinwohls zur privaten Aufgabe zu machen. Und das nicht nur bei einer, sondern bei unzählig vielen Maßnahmen, Projekten und Vorhaben. In der laufenden Wahlperiode wirkt er als Mitglied im Technischen Ausschuss, im Zweckverband „Regionaler Industriepark Osterburken“, im Zweckverband Gruppenkläranlage Seckachtal sowie als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss, im Sanierungsausschuss Ortsmitte Seckach II und im Gemeindeverwaltungsverband Seckachtal. Weiterhin als Ortschaftsrat und Ortsvorsteher von Zimmern bleibt Ackermann mit beratender Stimme dem Gemeinderat mit seinen Ausschüssen erhalten. Mit einem Weinpräsent dankte der Bürgermeister dem scheidenden Gemeinderat für sein überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement und dessen Ehefrau Hiltrud Ackermann mit einem Blumenpräsent für die jederzeitige Rückenstärkung ihres Ehemannes. 

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