Bildungspartnerschaft wird fortgesetzt

Auguste-Pattberg-Gymnasium und Johannes-Diakonie planen weitere gemeinsame Projekte

NZ APG Bildungspartnerschaft

Besiegelten die Fortsetzung der Bildungspartnerschaft (von links): Richard  Zöller, Tanja Bauer und Steffen Frey. (Foto: pm)

Mosbach. Seit mehr als drei Jahren verbindet die Johannes-Diakonie Mosbach und das Auguste-Pattberg-Gymnasium in Neckarelz eine Bildungspartnerschaft. Aufgrund der positiven Resonanz wird diese Kooperation auch in den kommenden Schuljahren weitergeführt werden.  Das vereinbarten nun Vertreter der beiden Einrichtungen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, bei den jungen Menschen  die  Inklusion zu fördern,  zu  festigen und bestehende Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung  abzubauen.

Im laufenden Schuljahr 2013/14 werden wieder gemeinsame Projekte durchgeführt, die von Albert Stelzle, Leiter des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg, Steffen Frey, Lehrer im Eberbacher Bildungs- und Arbeitszentrum, Tanja  Bauer, Ehrenamtskoordinatorin der Johannes-Diakonie, und Richard Zöller, projektleitender Lehrer am APG, geplant und koordiniert werden. Während die jüngeren APG-Schüler der Klassen 5 und 6 zum Erlebnistag auf der Jugendfarm des Schwarzacher Hofs eingeladen sind, werden den älteren in Klasse 9 interessante Führungen und Hospitationstage in Schwarzach angeboten. Begleitend dazu wird das Thema „Menschen mit Behinderung“ im Fach Deutsch behandelt.




In Zusammenarbeit mit dem BBW wird ein Kunstprojekt zum Thema Holz durchgeführt. Hier werden von APG-Schülern individuelle Stuhlmodelle geplant und entworfen, die dann von den Auszubildenden des Berufsbildungswerks umgesetzt und nachgebaut werden. In der Psychologiewerkstatt erfahren die Schüler mehr über das Berufsbild des Psychologen sowie interessante  Details über Durchführung von Eignungstests. Im Gegenzug bieten ausgebildete APG-Lotsen speziell für Schulgruppen der Johannes-Diakonie informative Führungen in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz  an. Ein Höhepunkt  wird schließlich die alpine Skifreizeit sein, bei der etwa 20 Schüler beider Einrichtungen mit und ohne Behinderung sechs gemeinsame Skitage in den Bergen verbringen werden.

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