200 Meter hohe Riesen umzingeln Kleinstadt

Eine Region rückt zusammen – In und um Beerfelden und Rothenberg regt sich Widerspruch gegen den Bau von 27 Windrädern – Einwohner gründen eine Bürgerinitiative.

Beerfelden/Odenwald. Das Windaufkommen der Region ist theoretisch berechnet und aufgrund der topographischen Lage nicht gesichert. Selbst die Hochrechnungen befinden sich nur an der unteren Grenze der Rentabilität. Aber genau das macht diese Region für Planer interessant, denn für Problemstandorte werden extra Zuschüsse ausgeschüttet, so besorgte Bürger im hessischen Odenwald.

„Mit Wertschöpfung hat das aufgrund des geringen Windaufkommens und unserer für uns alle wichtigen Wälder nichts zu tun. Windräder an windschwachen Standorten sind ein Widerspruch in sich. Wenn wir zehn Jahre in die Zukunft sehen, vermuten wir nichts Gutes. Glauben Sie dass jemand in einen Ort zieht, der mit an die 30 Windkraftriesen oder mehr umgeben ist? Wer es noch finanziell stemmen kann, wird gehen. Die Region wird regelrecht zerstört. Die jungen Familien werden abwandern. Es geht hier um die Zukunft unserer Familien, die Heimat unserer Kinder. Der Eingriff in die Tier- und Pflanzenwelt sowie an unseren Körpern wird kaum mehr ückgängig zu machen sein“, so die Äußerungen betroffener Bürger.




Sie kritisieren, dass einzelne sich die Taschen füllen und bezahlen würden dies die Anwohner mit ihrer Gesundheit, irreparablen Schäden an ihrer Heimat, enormen Einbußen der Lebensqualität und nicht zuletzt wir alle mit der Stromrechnung. Dies begründen sie damit, dass sich Windräder in dieser Region nur aufgrund von Subventionen tragen, die allesamt in große zusammenhängende Waldflächen gestellt werden und der Abstand bei Windrädern mit einer Höhe von 200 Metern zu den Häusern viel zu gering sei. Windräder an ungünstigen Standorten werden spätestens nach Ablauf der Förderung zu Industrieruinen. Die Bürger hätten es nicht für möglich gehalten, dass in Deutschland solche Missstände möglich sind, der Schaden überwiege in dieser Region deutlich!

Die Bürger bemängeln auch, dass dies alles hinter ihrem Rücken geplant wurde. Sie haben zufällig davon Wind bekommen. Sie vermuten, dass absichtlich nicht über alle Auswirkungen informiert wurde, da Widerstand dann ja zu erwarten wäre. Die Wahrheit müsse ans Licht. Sie fordern ein Mitbestimmungsrecht an der eigenen Zukunft.

Auf einer Unterschriftenliste auf der Homepage können sich Bürger der Region, aber auch alle „Odenwaldliebhaber“, den Forderungen der Initiative anschließen
www.gegenwind-beerfelden-rothenberg.de

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1 Kommentar

  1. Ja und die Háuser im Reischenbachet Grund ersteigert dann der Markgraf aus den Wind-
    pachteinnahmen für nen Appel und ein Ei.
    Die übrigen Bürger kommen in Schuldknecht-
    schaft.Einige werden als Söldner verkauft.
    Gute Weiber den Freudenhäusern zugeführt.
    Landvögte und Rittberger erhalten das Recht
    der ersten Nacht.
    ALLES nichts neues im Odw.Gabs schon bei
    den ollen Römer.Gabs schon vor und nach
    der 1848iger Revolution
    und kommt jetzt wieder.
    ÜBERforderte Landräte,unnütze Bürgermeister
    die es nicht mal schaffen den Bürger mit. gelben
    Müllsäcken zu versorgen,karuselartige Ämter-
    wechsel wie z.B. beim.Rücktritt des Landrats
    des NOK,Kreisräte die sich selbst kontrolieren
    und und und …..

    BÜRGER [denkt an Hecker und viele.andern]
    macht euren eigenen Odenwälder Winter.
    BÜRGER Demokratie haben wir schon
    BÜRGER Pressefreiheit auch,zumindest hier
    BÜRGER entäuscht euch nicht selbst.

    H a n d e l t!!!!

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