Sieben Wohnungseinbrüche am Wochenende

Verdächtige Beobachtungen melden

Main-Tauber-Kreis. Sieben Wohnungseinbrüche wurden den Beamten der Tauberbischofsheimer Polizeidirektion am letzten Wochenende gemeldet.

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Offenbar waren unbekannte Täter gezielt im Bereich Unterbalbach, Creglingen und Weikersheim am Werk. Wie bereits berichtet, drangen sie am Samstag, zwischen 10.15 Uhr und 21.15 Uhr in zwei Wohnhäuser in der Sützelstraße in Unterbalbach ein. Hier erbeuteten sie Schmuck und Bargeld. In zwei Wohnhäuser in der Uhlandstraße in Weikersheim drangen sie am Samstagabend bzw. in der Nacht zum Sonntag ein. Auch hier machten sie beträchtliche Beute. Unter anderem fielen ihnen wertvolle Schmuckstücke und Goldmünzen in die Hände. Auch einen Tresor rissen sie aus der Wand.

In Creglingen brachen sie in drei Wohnhäuser in der Sudetenstraße ein. Sie durchwühlten sämtliche Schränke und Behältnisse und erbeuteten wertvollen Schmuck, Bargeld und ein IPad. Offenbar wurden sie in einem der Häuser von den heimkehrenden Besitzern gestört.

Die Polizei weißt darauf hin, dass in der „dunklen Jahreszeit“, in den Monaten Oktober bis März, die Einbrecher verstärkte Aktivitäten entwickeln. Sie nutzen dabei die früh hereinbrechende Dunkelheit. Haupteinbruchszeiten sind der späte Nachmittag und die frühen Abendstunden. Oft erkennen die Täter bereits bei der Annäherung an ein Objekt, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Auch ein geöffnetes Garagentor gibt den Einbrechern entsprechende Hinweise. Mit hohem Personaleinsatz ist die Polizei bemüht, derartige Ereignisse zu verhindern oder zumindest die Täter rasch zu fassen.

Ganz wichtig ist der Polizei aber auch die Aufmerksamkeit der Mitbürger. Wer einen Hinweis geben kann, sollte sich nicht scheuen, unverzüglich die Notrufnummer 110 zu wählen.




Die Polizeidirektion Tauberbischofsheim gibt Ihnen deshalb einige Verhaltenstipps:
    Beobachten Sie stets Ihr Umfeld und Ihren Nahbereich.
  • Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Wohngebiet der Polizei.
  • Notieren Sie sich, soweit möglich, das Kennzeichen von verdächtigen Fahrzeugen.
  • Sprechen Sie mit Mitbewohnern und Nachbarn über die Sicherheit rund um ihr Haus und tauschen Sie untereinander telefonische Erreichbarkeiten aus.
  • Achten Sie gegenseitig auf Fremde in Mehrfamilienhäusern oder auf Nachbargrundstücken.
  • Schließen Sie bei jedem Verlassen alle Fenster und Türen ihres Hauses. Vermeiden Sie Kippstellungen und ziehen Sie Keller- und Haustüren nicht nur ins Schloss, sondern verriegeln Sie die Türen.
  • Sorgen Sie bei längerer Abwesenheit für die Leerung Ihres Briefkastens. Für viele Einbrecher ist der volle Briefkasten ein Indiz für eine leerstehende Wohnung.
  • Nennen Sie auf Ihrem Anrufbeantworter keine Abwesenheitszeiten. Ansagen sollten immer nur darauf hinweisen, dass Sie nur kurzzeitig oder im Moment nicht erreichbar sind.
  • Vereinbaren Sie mit Nachbarn oder Ihrer Verwandtschaft, dass Rollläden tagsüber hochgezogen werden und abends ein Licht eingeschaltet wird oder regeln Sie diese Dinge über eine Zeitschaltuhr.
  • Sicherheitsschlösser und der fachgerechte Einbau sind an Eingangs- und Kellertüren ein absolutes Muss. Der Fachberater der Polizei sagt Ihnen, worauf es ankommt.

Weitere Einzelheiten hierzu gibt es kostenlos von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Telefon 09341/81-1104.

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