DRK Waldbrunn möchte Rettungswagen

DRK Waldbrunn bittet um Spenden für Rettungswagen

RTW Waldbrunn

Dieser Rettungswagen wird im kommenden Frühjahr in Waldbrunn stationiert werden.(Foto: pm)

Waldbrunn. (pm) Pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es gute Nachrichten vom DRK Waldbrunn. Voraussichtlich im Frühling nächsten Jahres überlässt der Kreisverband Mosbach den Ehrenamtlichen Rettungshelfern vom Winterhauch einen gebrauchten Rettungswagen (RTW). Damit sind die „Helfer vor Ort“, die seit etwa zehn Jahren ausschließlich mit Privatfahrzeugen unterwegs sind, in Zukunft auch mit einem Dienstfahrzeug ausgestattet. Rettungsdienstleiter Michael Kiefner bekräftigte bei einem Treffen mit der Waldbrunner Bereitschaftsleitung noch einmal den Willen des Kreisverbands, die Bereitschaftsmitglieder weiter zu stärken. Im Zuge der Aufwertung des Ehrenamts wird nun auch die Ausstattung der einzelnen Ortsgruppen mit Fahrzeugen forciert.

Zum Aufgabenspektrum des Einsatzfahrzeugs sollen künftig neben Sanitätsdiensten auch Unterstützungseinsätze für den Rettungsdienst über die Grenzen Waldbrunns hinaus, im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis gehören. Hier denken die Planer insbesondere an Katastrophen und Großschadensfälle.




Aufgrund seiner geographischen Lage ist die Gemeinde am Katzenbuckel für den hauptamtlichen Rettungsdienst aus Mosbach und Eberbach nur mit langen Anfahrtszeiten zu erreichen. Falls die Rettungsfahrzeuge in Eberbach und Mosbach parallel einen Einsatz haben, kommen die nächsten regulären Einsatzkräfte sogar aus Buchen, Osterburken oder Hirschhorn auf den Winterhauch. In vielen Fällen wären diese Fahrzeiten zu lang, um Schaden für Leib und Leben abzuwenden. Um die lange Anfahrtszeit zu überbrücken betreibt das DRK Waldbrunn bereits ein „Helfer-vor-Ort“-System. Neben den weiterhin privat anfahrenden Helfern soll in Zukunft auch der Bereitschafts-RTW die Versorgung der Patienten verbessern. Auch für die Verwandten, die oft mit der Situation, einen verletzten oder schwer erkrankten Angehörigen versorgen müssen, überfordert sind, ist das schnelle Eingreifen der Waldbrunner Rettungshelfer von großer Bedeutung. Angemerkt sei hier auch, dass die DRK-Mitglieder viele Abend- und Wochenendstunden opfern, um sich aus- und fortzubilden.

Gemeinsam mit der Gemeinde Waldbrunn soll nun ein geeigneter Standort für das Fahrzeug gefunden werden. Bürgermeister Markus Haas hat bereits positive Signale ausgesandt und dem DRK Waldbrunn zugesagt, gemeinsam an einer konstruktiven Lösung zu arbeiten.

Der Rettungswagen wird mitsamt der Funkausrüstung, einer Trage und dem Beatmungsgerät übergeben, weitere notwendige Gerätschaften  wie EKG, Notfallrucksack, Sauerstofftasche etc. muss die Bereitschaft Waldbrunn nun selbst beschaffen. Um das Projekt zu realisieren, sind die Rotkreuzhelfer dringend auf Spenden angewiesen. Man setzt besonders auf die Waldbrunner, die von dem neuen Einsatzfahrzeug und dem Engagement der ehrenamtlichen Helfer unmittelbar profitieren werden.  Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:

  • DRK Waldbrunn
  • Sparkasse Neckartal-Odenwald
  • BLZ: 674 500 48
  • Konto-Nr.: 3484839

Infos im Internet:

www.drk-waldbrunn.de

www.facebook.com/DRKWaldbrunn  

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