30 Jahre AWO Binau

30 Jahre AWO Binau

30 Jahre Aktivität in der freien Wohlfahrtspflege feierte der AWO-Ortsverein Binau  mit einem Festakt. Als Ehrengäste waren Bürgermeister Peter Keller, AWO-Kreisvorsitzende Gabriele Teichmann, AWO-Geschäftsführer Peter Maurus und Delegationen der Nachbar-Ortsvereine gekommen. Unser Foto zeigt die Ehrengäste und die für langjährige Mitgliedschaft Geehrten. (Foto: pm)

Binau. (rt) Im Jahr 1983 wurde nicht nur der Nobel-Preis an Lech Walesa verliehen und in Bangladesh von Muhammad Yunuz die Kleinkredit-Bank „Grameen“ gegründet, sondern auch in Binau ein Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ins Leben gerufen, so AWO Vorsitzender Peter Maurus. 30 Jahre später feierte der Ortsverein wie damals im Gasthaus „Zum Anker“ sein 30. Gründungsjubiläum. Dazu begrüßte der 1. Vorsitzende Gerd Teßmer außer den Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste wie Bürgermeister Peter Keller, die AWO-Kreisvorsitzende Gabriele Teichmann, AWO-Kreisgeschäftsführer Peter Maurus sowie Abordnungen der Nachbar-Ortsvereine Haßmersheim, Neckarelz-Diedesheim, Obrigheim, Lohrbach und Mosbach. Gerd Teßmer, seit der Gründung an der Spitze des Ortsvereins, dankte Dorothea Schmitt, Ingrid Horvath, Monika Friedrich und Jürgen Bieller, die in den 30 Jahren Verantwortung als 2. Vorsitzende und Kassierer übernommen haben und so dazu beitrugen, dass die Binauer Arbeiterwohlfahrt zu einem festen Bestandteil im Binauer Ortsgeschehen werden konnte.

Werbung

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Peter Keller Gerd Teßmer und dem AWO-Vorstand für die Kinder-Sommerprogramme, für den im Wechsel mit dem DRK durchgeführten jährlichen Gemeinde-Nachmittag und für die zahlreichen Angebote bei Gemeindefesten. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sein Wunsch vom letzten AWO-Jubiläum, immer genügend „fleißige Hände“ für die Vereinsaktivitäten vorzufinden, so gut eingetroffen sei. Inzwischen sei das Kinderprogramm in den Sommerferien, an dem sich auch die anderen Binauer Vereine und die Verkehrserzieher der Polizei einbrächten, ein fester Bestandteil im örtlichen Jahresablauf geworden.




Die AWO-Kreisvorsitzende Gabriele Teichmann erinnerte an die sozialen Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt, die seit der Gründung im Jahre 1919 durch Maria Juchacz erfüllt werden. Die AWO sei inzwischen ein anerkannter Träger der freien Wohlfahrtsverbände und beteilige sich an der Betreuung älter Menschen ebenso wie durch die Hilfe für Menschen in Notlagen. In mehr als 90 Jahren ihres Bestehens sei sie mit den anderen Wohlfahrtsverbänden zum „sozialen Gewissen“ in Deutschland geworden.

AWO-Kreisgeschäftsführer Peter Maurus rief in seinem Beitrag die Ereignisse, die das Jahr 1983 prägten, noch einmal in die Erinnerung zurück. Ein regional wichtiges Ereignis bedeute dabei auch die Gründung des AWO-Ortsvereins Binau. Er dankte im Namen des Kreisverbandes der Binauer Vorstandschaft, die in diesen 30 Jahre immer gut und eng mit dem Kreisverband zusammen gearbeitet hätte, insbesondere Gerd Teßmer und Monika Friedrich, die beide auch im Kreisvorstand tätig waren oder sind.

Anschließend ehrten Peter Maurus, Gabriele Teichmann, Gerd Teßmer und Monika Friedrich mehrere langjährige Mitglieder. Mit Werner Großkopf, Franz und Ingrid Horvath, Dorothea Schmitt und Gerd und Heide Teßmer seien noch sechs Gründungsmitglieder aktiv; 25 Jahre unterstützen Elisabeth Arnold, Jürgen und Ute Bieller, Gottfried und Monika Friedrich, Inge Grab, Franziska Rabenow, Ursula Schäfer, Monika Sigmund und Christiane Weiß aktiv die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt. Seit 20 Jahren gehören Eva-Maria Großkopf und Brigitte Seifert zur AWO-Familie. Sie alle erhielten eine entsprechende Urkunde und als ein persönliches Geschenk eine selbst hergestellte Konfitüre.

Im gemütlichen Teil saß man noch lange zusammen und genoss den Rehbraten, den Bürgermeister Peter Keller zum Jubiläum gestiftet hatte.

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

Werbeanzeigen