Kleiner und feiner Weihnachtsmarkt in Mudau

Mudau. (lm) Kein Einsehen hatte der Wettergott bei der Eröffnung des 8. Mudauer Weihnachtsmarktes am vergangenen Samstag. So ganz unwinterlich, dafür wüst herbstlich präsentierte der Gute eine bunte Mischung aus Kälte, Regen, Nebel und Wind.

Dennoch ließen es sich die Kinder des Mudauer Schulchors und ihr Rektor Jochen Schäfer nicht nehmen, mit hörbarer Begeisterung den musikalischen Rahmen für die Eröffnung „zu liefern“. Ebensowenig verpassten die wettertechnisch nicht verwöhnten Odenwälder den Beginn ihres Weihnachtsmarktes, der vollkommen zu Recht unter dem Titel „klein, aber fein“ firmierte.

Leckere Crepes in allen nur denkbaren Variationen von Lothar Pfohe, Glühwein,Dosen- und Bratwurst von Willi Schwing, wunderschöne handgeschnitzte Krippen von Kunsthandwerker Wolfgang Radauscher, Holzdekoartikel von Orwin Galm, Honig- und Imkereiprodukte von Andreas Sigmund sowie die Ittertal Alpakas waren ebenso mit von der Partie wie die Weltmeister-Bäckerei Münkel-Burkhardt die Klasse 7 der GHWS Mudau mit Popcorn und Tombola, die Bürgerstiftung Mudau mit der Bücherbörse und ihrer Neuerscheinung „Kem oort iss sou schej…“ sowie die Ministranten der Seelsorgeeinheit Mudau mit selbstgestrickten Socken, Kaffee und Kuchen.




Leider wollte sich keiner der vielen Betreiber von Christbaum-Plantagen, die so sehr in das Landschaftsbild des Odenwaldes eingreifen, an diesem Markt beteiligen, obwohl er ursprünglich genau für diese Sparte ins Leben gerufen wurde. Dafür waren die anwesenden Marktbeschicker mit ganzem Eifer dabei und hatten nicht nur den Dank, sondern nach dem virtuellen Rundgang auch die Hochachtung von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Klaus Erich Schork.

Ein Dankeschön der beiden offiziellen „Markteröffner“ ging an den engagierten Schulchor, der seine Beiträge mit „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ eröffnete und mit „Frohe Weihnacht, merry Christmas“ schloss, weiter an Christoph Müller als Hauptorganisator, Helmut Maier als „Mann für alle Marktfälle“ sowie Willi Müller vom BdS.

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