Generationswechsel bei Optik Linz

Alle Mitarbeiter optic Linz

(Foto: pm)

Mudau.(pm) Einen Generationswechsel gab es zu Beginn des neuen Jahres bei optic LiNZ in Buchen, Mosbach und Osterburken.

Im Rahmen einer Übergabefeier in Mudau konnte der Inhaber Karl Alfred Linz seine Familie, seine Mitarbeiter und langjährige Geschäftspartner als Gäste willkommen heißen.

In seiner Rede erläuterte Karl Alfred Linz, dass die Augenoptik in der Familie Linz eine sehr lange Tradition hat, und mit der Übergabe des Meisterbetriebes an Sohn Boris Linz bereits in der fünften Generation  Brillen gefertigt und angepasst werden.  Als junger Optikermeister wollte er ein eigenes Augenoptikgeschäft führen und so eröffnete er  im September 1977 nach größeren Umbauarbeiten im Haus der „Loni“  in der Vorstadtstraße in Buchen ein Augenoptikfachgeschäft.

optic LiNZ  entwickelte sehr schnell einen hervorragenden Ruf  weit über die Grenzen Buchens hinaus. So wurde es nach wenigen Jahren in der Vorstadtstraße zu eng und die Räumlichkeiten waren den Anforderungen nicht mehr gerecht. Nachdem auch Edith Linz die Meisterprüfung bestanden hatte, wagte das Ehepaar einen großen Schritt. Im Rahmen der Stadtsanierung Buchen entstand 1987 unter ihrer Regie ein modernes Geschäftshaus in der Haagstrasse 7. Durch den Umzug in das neue Gebäude war das Unternehmen für die Anforderungen der Zukunft gerüstet.

Im Jahr 2002 ergab sich die Gelegenheit, die Verkaufsräume nochmals um 100 Quadratmeter zu erweitern und mit „Crazy Eye“ Spezialabteilungen wie „Brillen für junge Leute“, Sportbrillen und Kontaktlinsen zu eröffnen. Im Zuge dieser Erweiterung wurde das gesamte Geschäft umgestaltet und modernisiert. Da sich frühzeitig abzeichnete, dass die Söhne von Karl Alfred Linz die Tradition im Hause Linz weiterführen werden, wurden Filialbetriebe in Mosbach und Osterburken eröffnet.

Viel ist in diesen 36 Jahren passiert: 40 Lehrlinge erlernten im Hause Linz das Augenoptikerhandwerk und zehn von ihnen haben in der Zwischenzeit die Meisterprüfung abgelegt. Auf qualifizierte Mitarbeiter legte man immer großen Wert. Sieben Augenoptikermeister, sieben Optikergesellen und drei Lehrlinge arbeiten zur Zeit in den Betrieben in Buchen, Mosbach und Osterburken, damit alle Kunden im Hause Linz bestmöglich beraten und bedient werden.

Mit Freude konnte Karl Alfred Linz seiner Mitarbeiterin Sinja Thaler zur kürzlich bestandenen Meisterprüfung gratulieren und ihr mit einem Präsent alles Gute wünschen.




Wie Linz weiter ausführte, war für ihn die Leitung der Firma immer eine sinnvolle und befriedigende Aufgabe, die ihn begeisterte und mit Stolz erfüllte. In seiner Arbeit hätte er sehr viele Hilfe erfahren und viele interessante Menschen kennen und schätzen gelernt.

Erwähnt wurden unter anderem die Vertreter der Hausbank, die für viele weitere Investitionen das nötige Kapital bereitstellten. Sein Dank ging auch an die Stadt Buchen mit Altbürgermeister Josef Frank und seinen Nachfolgern, die immer die Vorhaben unterstützt hätten, ferner an die vielen Geschäftspartner aus der Industrie.

Mit etwas Wehmut bemerkte der in den Ruhestand wechselnde Karl Alfred Linz,  dass ihm zwei Dinge sehr am Herzen liegen, zum einen das Wohlergehen der Familie, seiner Frau Edith und seiner Kinder, zum anderen gilt das auch nicht weniger seiner „zweiten Familie“, den Mitarbeiter in Buchen, Mosbach und Osterburken. Er habe immer Mitarbeiter gehabt, auf die er sich verlassen konnte. So setzte er vor allem auf die Zuverlässigkeit und die Begeisterung der optic LiNZ-Mannschaft, mit der die großen und kleinen Aufgaben, die sich stellten, gut bewältigt werden konnten. Bei allem Tun hätten die Kunden die Freude der Mitarbeiter an der Arbeit und das gute Klima  gespürt. Mit dem Wunsch, dass dies auch in Zukunft so bleibe, bedankte sich Seniorchef Karl Alfred Linz bei den Mitarbeitern für die langjährige Loyalität und Unterstützung und für den unermüdlichen Einsatz.

Ein besonderes Dankeschön richtete er an seine Frau Edith, ohne die der Unternehmenserfolg nicht möglich gewesen wäre. Auch allen Kunden des Hauses Linz, die dem Unternehmen seit vielen Jahren die Treue halten und die letztlich den Erfolg der Firma Linz ausmachen, galt ein herzliches Dankeschön, verbunden mit der Bitte, dass diese auch in Zukunft dem Hause Linz gewogen bleiben. Anschließend übergab Karl Alfred Linz die Geschäftsschlüssel an Sohn Boris Linz, der die Firmenphilosophie fortsetzen werde.

Boris Linz dankte seinem Vater für das Vertrauen, nun die Geschicke der Firma Linz leiten zu können. Er sei stolz auf die Fortsetzung der Familientradition. Abschließend verabschiedeten die Mitarbeiter den bisherigen Chef mit einem Gedicht und lobten darin den menschlichen Umgang innerhalb der Firma

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