Bluttat von Leimen ist erweiterter Suizid

Leimen. Am frühen Samstagabend wurden in einer Wohnung in der Rohrbacher Straße zwei Personen, eine 32-jährige Frau im Flur und ihr 36 Jahre alter Ehemann im Wohnzimmer, leblos aufgefunden. In unmittelbarer Nähe der Leichen lagen eine Schusswaffe und ein Messer.

Die bisherigen Ermittlungen des Dezernates Kapitaldelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ergaben, dass das Ehepaar seit 2003 in Deutschland lebte. Das Ehepaar war zuletzt in Leimen wohnhaft. Es hatte sich Mitte Dezember 2013 getrennt und die 32-jährige Ehefrau ist innerhalb Leimens umgezogen.

Die zwei Kinder, die sich zur Tatzeit nicht in der Wohnung aufhielten, lebten bei der Mutter. Es gab immer wieder Trennungsstreit. Am Tattag hat sich das Ehepaar zu einer Aussprache getroffen, die eskalierte.




Der 36-jährige verletzte und tötete seine Ehefrau mit mehreren Messerstichen. Er selbst fügte sich Stich- und Schnittverletzungen zu und hat sich so selbst das Leben genommen.

Die am Dienstagvormittag durchgeführten Obduktionen beim Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Heidelberg ergaben, dass bei beiden Personen Verbluten und Bluteinatmung todesursächlich war.

Bei der in der Wohnung aufgefundenen Schusswaffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole. Inwieweit diese in der Bedrohungssituation eine Rolle spielte, lässt sich nicht feststellen.

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