Caritas-Sozialausschuss besucht Flüchtlinge

Blick über den Tellerrand gewagt

Hardheim. (lm) Es ist guter Brauch beim Ausschuss „Caritas und Soziales der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Seckach-Osterburken einmal im Jahr eine soziale Einrichtung zu besuchen, und zwar immer im Wechsel innerhalb und außerhalb der SE-Gemeinden, um den „Blick über den Tellerrand“ nicht zu verlieren.

Aufmerksam geworden durch die Medien, die in den letzten Wochen und Monaten das Thema „Asylbewerber“ in den Fokus gerückt hatten, organisierte Rita Zipperlein aus Adelsheim für 13 ihrer Ausschuss-Kollegen in Begleitung des ebenfalls interessierten Dekans Johannes Balsbach einen Besuch in der Gemeinschaftsunterkunft Asylbewerberheim in Hardheim. Man wollte sich mit eigenen Augen ein Bild machen und mit den Menschen persönlich reden.




Die leitenden Herren Manfred Schärpf und Frank Fülbier führten die Gruppe durch die Gebäude, zeigten, erklärten und gaben Hintergrundinformationen. Es gab nichts zu verstecken. Die Besichtigungstour beinhaltete Küchen- und Sanitärbereiche ebenso wie die sehr sauberen und aufgeräumten Wohnräume. Nach der Inaugenscheinnahme des hauseigenen Ladens wurde über Einkaufsmöglichkeiten gesprochen, auch über die Umstellung von Gutscheinen zu Bargeld mit Vor- und Nachteilen.

Im Rahmen einer großen Abschlussdiskussionsrund im Schulungsraum des Gebäudes stellten sich die Manfred Schärpf und Frank Fülbier bereitwillig und geduldig den zahlreichen Fragen der interessierten Besuchergruppe. So z.B. „Wie lange ist die Aufenthaltsdauer in der Unterkunft?“, „Wie sieht der Rechtsstatus aus?“, „Wohin kommen die Menschen nach dem Verlassen der Gemeinschaftsunterkunft?“ Die beiden Leiter bestätigten aber auch, wie wichtig in diesem Rahmen das Erlernen der deutschen Sprache ist und versicherten, dass in diesem und in vielen anderen Bereichen das Engagement von Ehrenamtlichen hoch willkommen sei.

Der Besuch schloss mit einem Dankeschön von Rita Zipperlein an Manfred Schärpf und den Sozialarbeiter Frank Fülbier. Die Mitglieder des Seelsorge-Ausschusses waren sich einig, dass der Besuch Einblick in einen Bereich gegeben habe, in dem viele Menschen voller Hoffnung nach schwieriger Zeit in einem neuen, besseren Leben ankommen wollen.

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