Gefährliche Situation wegen Schreckschusswaffen

Mosbach. Zu einer recht gefährlichen Situation kam es vor einigen Tagen in
einem Mosbacher Jagdrevier. Der Jagdpächter im Bereich des Reviers
bei der Wanderbahn, sah sich dort bei Einbruch der Dunkelheit mit
zwei jungen Männern konfrontiert, die mit Pistolen schossen. Der
Aufforderung des Jägers, die Waffen sofort abzulegen kamen die
Unbekannten nach, flüchteten danach aber zu Fuß. Nachdem die Polizei
verständigt worden war, wurden die Waffen genauer untersucht. Es
handelte sich hierbei um Schreckschusswaffen, die originalgetreue
Nachbauten von Großkaliberpistolen darstellten und von scharfen
Schusswaffen nicht zu unterscheiden sind. Bei den beiden Unbekannten
handelt es sich um zwei männliche Personen mit schlanker Figur, beide
etwa 20 bis 25 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Abgesehen von einem
Verstoß gegen das Waffengesetz kann die Gefährlichkeit einer solchen
Situation gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Selbst
Polizeibeamten dürfte es kaum möglich sein, eine Schreckschusswaffe,
welche nahezu originalgetreu nachgebaut ist, von einer echten Waffe
zu unterscheiden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Mosbach
unter der Tel.Nr.: 06261 809-0 entgegen.

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