Bachverschmutzer stellen sich der Polizei

(Symbolbild)

Rippberg. Wie vor kurzem berichtet, kam es am Mittwoch, 02. April 2014 in
Walldürn-Ripperg zu einer Gewässerverschmutzung durch eine weiße,
zähflüssige Flüssigkeit. Mindestens 50 Fische unterschiedlicher Größe
und Art waren deswegen verendet (NZ berichtete). Am Montag war der Sachverhalt
schließlich aufgeklärt. Drei Männer hatten einen großen Tank, welcher
noch mit Resten eines Flockungsmittels behaftet war, ausgewaschen.
Die drei handelten in der Annahme, dass das Wasser eines
Oberflächenentwässerungsschachtes direkt zurück in die Kläranlage
geleitet wird, wo übrigens dieses weiße, zähflüssige Mittel
Verwendung findet. Allerdings war diese Annahme falsch, denn das
verunreinigte Wasser floss direkt in den Marsbach. Die drei Männer
meldeten den Sachverhalt eigenständig der örtlichen Polizei. So
tragisch und unglücklich sich das Ganze darstellt, so muss jedoch
anerkannt werden, dass die Verunreinigung einem Versehen geschuldet
ist.




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