Bessere Kommunalpolitik mit Freien Wählern

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Zwischen Wünschenswertem und Machbaren unterscheiden 

Heidersbach. (pm) Im Mittelpunkt jüngsten Vorstandssitzung der Freie Wähler Neckar-Odenwald-Kreis in Heidersbach standen die Kommunalwahlen am 25. Mai. Kreisvorsitzender Bruno Herberich zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Nominierungsversammlungen in den sieben Wahlkreisen. Die insgesamt 58 Frauen und Männer, die parteiunabhängig für den Kreistag kandidieren, repräsentieren einen soliden Querschnitt der Bevölkerung. Wenngleich beim Frauenanteil, trotz intensivster Bemühungen, nicht die gewünschte Zielgröße erreicht werden konnte, bieten die Freie Wähler-Listen gute Wahlmöglichkeiten für jedefrau und jedermann in jedem Alter. Ziel sei es, die Fraktion mindestens in der aktuellen Stärke von zehn Mitgliedern auszubauen. Mit Menschen, die sich bei ihren Entscheidungen ausschließlich an örtlich-regionalen Interessen orientieren und nicht parteipolitischen Leitlinien folgen, sei die bessere Kommunalpolitik zu machen, so der Vorsitzende.

Kreisrat Thomas Ludwig ging auf die Ziele für die kommende Amtszeit, die gemeinsam von Kreistagsfraktion und Kreisverbandsvorstand definiert wurden, ein. An erster Stelle steht für die Freien Wähler die Konsolidierung und damit der Erhalt der Neckar-Odenwald-Kliniken in der Trägerschaft des Landkreises. Der Blick müsse in die Zukunft gerichtet werden und alle Kräfte müssten sich, gemeinsam mit der Bevölkerung, für einen wirtschaftlich tragbaren Weiterbestand einsetzen. Dennoch bestehe ein öffentlicher Anspruch auf Aufklärung der aktuellen misslichen Lage, dem sich die derzeit Handelnden stellen müssten. Gesundheit, Bildung, Beschäftigung seien die wichtigsten Bedürfnisse, für deren bedarfsgerechte und soziale Gestaltung sich die Freien Wähler weiterhin einsetzen werden. Mit Vehemenz werde man sich auch künftig für unseren Ländlichen Raum setzen und dabei die Hand erheben, um dem fortgesetzten Ausverkauf desselben durch die Regional- und Landespolitik Einhalt zu gebieten. Ohne Rücksicht auf programmatische Vorgaben, sind die Freien Wähler weiterhin der Anwalt des Ländlichen Raumes.

Dazu gehöre auch die auf die speziellen Belange unseres Raumes ausgerichtete Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei gleichzeitigem Erhalt und Ausbau des Straßennetzes. Es sei nicht zielführend, wenn hier nach ideologischen Gesichtspunkten gehandelt werde. Ebenso wenig wie beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, wofür sich die Freien Wähler im Einklang mit der Natur und dem Bürgerwillen aussprechen. Wo vieles wünschenswert erscheine, sei es allerdings besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass nicht alles davon machbar ist. Die bisherige Maxime der Freien Wähler, eine Politik zu betreiben, die die finanziellen Möglichkeiten von Kreis und Gemeinden stärker berücksichtige, solle deshalb weitergeführt werden.

Kreisvorsitzender Herberich unterstrich die klaren Aussagen, die die sachliche Linie der Freien Wähler eindeutig zeigen. Wie bisher, wünscht man sich seitens der Kreisvorstandschaft einen regen Dialog mit der Bürgerschaft, auch über die Wahlkampfzeit hinaus. Die Vielschichtigkeit der Themen erfordere den stetigen Austausch mit allen verantwortlich handelnden gesellschaftlich und politischen Gruppierungen und Parteien, für den die Freien Wähler seit jeher stehen.

Aktiv werben wolle man jedenfalls für eine breite Wahlbeteiligung. Insbesondere gilt es, so die Kreisvorstandschaft unisono, die jungen Kreiseinwohner dafür zu gewinnen, sich zu interessieren und mitzubestimmen, was unmittelbar vor ihrer Haustür geschieht. Kommunale Jugendhäuser, die vom Kreis mit unterstützt werden, Bildung in den gewerblichen, kaufmännischen und sozialpädagogischen Schulen des Landkreises, Maxx-Ticket und Ruf-Taxi und vieles mehr, seien Beispiele für diese „jungen Themen“. Außer der direkten Ansprache und Prospekten biete man zur Kommunikation auch eine Facebook-Seite unter „Freie Wähler NOK“ an.

Mit einem Blick auf die Hauptversammlung des Landesverbands der Freien Wähler in Reutlingen, bei dem Kreisvorsitzender Herberich sowie Kreisrat Valentin Knapp und die Kreisvorstandsmitglieder Gerd Ehret und Adrian Schmitt als Delegierte vertreten waren, schloss die Sitzung. 

Infos im Internet:

wwwfreie-waehler-nok.de/

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