„Schlafdorf Mörtelstein“, Nein Danke!

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Parteiübergreifende Initiative Mörtelsteiner Gemeinderatskandidaten+

Schlafdorf Moertelstein nein Danke

Unser Bild zeigt von links: Sebastian Damm (CDU), Horst Keller (CDU) und Uli Halder (Freie Wähler). Auf dem Foto fehlt Frank Lindner (Freie Wähler). (Foto: privat)

Mörtelstein. (pm) Mit einer außergewöhnlichen Aktion machen die vier Mörtelsteiner Gemeinderatskandidaten von CDU und Freien Wählern auf die drohende Entwicklung von Mörtelstein hin zu einem sogenannten „Schlafdorf“ aufmerksam. Das Besondere an dieser Aktion, die pünktlich zur heißen Phase im Kommunalwahlkampf gestartet wurde, ist der parteiübergreifende Konsens, dass ohne ein professionelles Dorfentwicklungskonzept das soziale und öffentliche Leben im kleinsten Ortsteil der Gemeinde Obrigheim kurz vor dem Aus steht. „Es ist fünf vor zwölf“, so die beiden amtierenden Mörtelsteiner Gemeinderäte Horst Keller (CDU) und Uli Halder (Freie Wähler). „Wir wollen kein Schlafdorf werden! Wir wollen unser Dorfleben erhalten“.    

Mit einer gemeinsamen Erklärung werben die Mörtelsteiner Gemeinderatskandidaten aktuell zur Teilnahme an Wahlkampfveranstaltungen und an Gemeinderatssitzungen. Hier sollen die Mörtelsteiner Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen darlegen. In der gemeinsamen Erklärung heißt es unter anderem: „Mörtelstein braucht ein Konzept für eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung, die von einem professionellen Planungsbüro ausgearbeitet wird“. Außerdem sollen vorschnelle Verkäufe zentraler Gebäude in Mörtelstein verhindert werden. Weitere Punkte sind die Modernisierung der Sporthalle mit dem  Anbau eines Clubraumes, in dem die Vereinsarbeit des Sportvereins stattfinden kann. Außerdem geht es um den Erhalt des zentral gelegenen ev. Gemeindehauses in der Ortsmitte von Mörtelstein, das weiterhin der Bürgerschaft auch als Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung stehen muss.

Von einer professionellen Dorfentwicklung versprechen sich die Mörtelsteiner Gemeinderatskandidaten Perspektiven für den Erhalt der gesellschaftlichen Strukturen in der Ortschaft. So gibt es in Mörtelstein heute neben dem mit mehren Sparten aktiven Sportverein auch einen Kirchenchor, einen Männergesangsverein, einen Bastelkreis, eine Theatergruppe, eine Jungschar, eine Feuerwehrabteilung, einen Männer- und einen Frauenstammtisch, sowie eine aktive evangelische Pfarrgemeinde.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Gemeinde Obrigheim dem kleinen Ortsteil Mörtelstein mit rund 450 Einwohnern die dringend nötigen finanziellen Mittel und die Zeit zur Verfügung stellt, die für eine nachhaltige Dorfentwicklung benötigt werden“, so die vier Mörtelsteiner Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat.

Hinter der Aktion „Schlafdorf Mörtelstein, Nein Danke“ stehen nach alphabetischer Reihenfolge die Mörtelsteiner Gemeinderatskandidaten Sebastian Damm (CDU), Uli Halder (Freie Wähler), Horst Keller (CDU), Frank Lindner (Freie Wähler). Dieser parteiübergreifende Zusammenschluss ist in der Dorfgeschichte von Mörtelstein bisher einmalig. „Jetzt gilt es für unser Dorf eine Zukunftsperspektive zu entwickeln“, da sind sich alle einig.“         

Der erste Termin, an dem die Mörtelsteiner Präsenz zeigen wollen, ist die Gemeinderatssitzung im Obrigheimer Rathaus am kommenden Montag, den 05. Mai 2014 um 19 Uhr

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