Polizei warnt vor Weltkriegsbomben

(Symbolbild)
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Hardheim. In der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom
30.04.2014 wurde berichtet, dass bei Waldarbeiten in der Nähe des
Hardheimer Kunstlehrpfades im Waldgebiet Hohnert am
Dienstagvormittag, gegen 11:15 Uhr, eine Phosphorbrandbombe aus dem
zweiten Weltkrieg entdeckt worden war. Bis das Relikt durch den
Kampfmittelbeseitigungsdienst zwei Stunden später abgeholt werden
konnte, wurde die Örtlichkeit weiträumig abgesperrt.

Aufgrund eines
heutigen Artikels in den Fränkischen Nachrichten weisen die Polizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass von jeglichem Munitionsteil,
unabhängig dessen Alters, eine nahezu unkalkulierbare Gefährdung
ausgeht!

Bei dem in Hardheim aufgefundenen Überbleibsel handelt es
sich um eine Brandbombe, die zwar nicht explodieren, aber beim
Kontakt mit Sauerstoff zu brennen beginnen kann. Die hierbei
entstehenden weißen Dämpfe sind hochgiftig für Mensch und Tier!
Zusätzlich kann der beinhaltete Phosphor bei Berührung zu starken
Verätzungen führen.

Es ist niemals auszuschließen, dass sich bereits
Löcher an der Ummantelung eines antiquierten Sprengkörpers befinden,
die bislang durch Erde abgedeckt waren, beim Ausgraben aber
freigelegt werden und hierdurch den Brandkörper mittels
Sauerstoffkontakt aktivieren. Zu keiner Zeit sollte man daher ein
solches Fundstück berühren, bewegen oder sich in dessen Nähe
aufhalten. In jedem Falle aber als Finder unverzüglich die Polizei
verständigen, die sich um die weiteren Maßnahmen zur fachgerechten
Entsorgung der Bombe kümmern wird.

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