Oberbürgermeister Jann auf den Zahn gefühlt

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JU Mosbach im Gespräch mit Michael Jann

Bild OBJann

(Foto: pm) 

Mosbach. (pm) „In diesem Jahr stehen wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Großen Kreisstadt Mosbach an. Wir wollen, dass diese zu Gunsten der jungen Generation ausfallen“, so der Vorsitzende der Jungen Union Mosbach, Julian Gedemer, der zu diesem Zweck Oberbürgermeister Michael Jann zur Diskussion eingeladen hatte.

Nach einer Kurzübersicht über den aktuellen Stand in der Stadt Mosbach und den einzelnen Ortsteilen, machte der Oberbürgermeister deutlich, wie wichtig ihm die Anliegen der jungen Generation seien. Mit dem Schritt, im Gartenweg neue Einkaufsmöglichkeiten besonders auch für Jugendliche und junge Erwachsene zu etablieren, sei bereits ein wichtiger Akzent für die Zukunftsfähigkeit gesetzt, da dies auch den Einzelhandel in Mosbach fördere. Seitens der JU wurde das Projekt sehr begrüßt, wohingegen in der Diskussionsrunde die Frage nach Ausgehmöglichkeiten in der Stadt kontrovers diskutiert wurde. „Gerade für viele Studenten der DHBW und jüngere Erwachsene ist dieser Mangel ein aufreibendes Thema“, so der Tenor der Anwesenden.

OB Jann, der sich während des Gesprächs fortwährend Notizen der Anregungen der JU’ler machte, versicherte, dass diese Angelegenheit ganz oben auf seiner Agenda stehe. Zugleich verwies er aber auch auf die positiven Entwicklungen. So könne man im Ortsteil Lohrbach seit einigen Jahren eine Diskothek vorzeigen und auch die Public-Viewing Angebote während der EM und WM würden sehr gut angenommen.

Der Mosbacher Stadtratskandidat und JU-Kreisvorsitzende Mark Fraschka ergänzte zudem, dass das eine oder andere junge Café der Innenstadt „sicher noch gut tun“ würde. Eine sichtbare Außenbestuhlung würde zudem zu einer spürbaren Belebung der Innenstadt führen, so Fraschka.

Nach einer regen Diskussion bedankte sich Gedemer bei Oberbürgermeister Jann, der in seinem Schlusswort feststellte: „Ich bin sehr dankbar für die vielen Anregungen denn mir ist es ein echtes Anliegen, dass die junge Generation nicht nur ihre Wünsche vorträgt, sondern auch, soweit es möglich ist, Gehör findet. Im fortgeschrittenen Alter fehlt einem doch leider manchmal ein bisschen der Blick aus dieser Perspektive. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn wir solche guten Gespräche regelmäßig wiederholen könnten.“

 

 

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