Land fördert Sportstätten im Kreis

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Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Insgesamt fördert das Land im laufenden Jahr 78 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen in Höhe von 13,4 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt. Wie die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Charlotte Schneidewind-Hartnagel jetzt mitteilt, profitiert davon auch der Neckar-Odenwald-Kreis als Träger der Frankenlandschule in Walldürn, Billigheim und Elztal.

„Wir freuen uns, dass durch die gezielte Landesförderung  ein entscheidender Beitrag geleistet wird, vorhandene Sportstätten zu modernisieren und neue Projekte in Angriff zu nehmen. Hierdurch profitieren sowohl die kommunale Sportstätteninfrastruktur als auch Schulen und Vereine in der gesamten Region“, begrüßt Schneidewind-Hartnagel die Förderung. Konkret geht es und die Erneuerung und Erweiterung der Außensportanlage der kaufmännischen Berufsschule in Walldürn, wofür das Land 56.400 Euro gibt, um die Sanierung des Sporthallenbodens der Turnhalle in Billigheim, hier gibt das Land 27.210 Euro sowie die Neuanlage eines Kunstrasenplatzes in Elztal-Auerbach. Dafür sind 149.000 Euro vorgesehen.

Insgesamt lagen 193 Anträge mit einem Förderbedarf in Höhe von 30 Millionen Euro vor. In der diesjährigen Förderrunde konnten davon gut jeder dritte Antrag berücksichtigt werden. Anträge, die nicht zum Zuge kamen, können in der nächsten Förderrunde wieder eingereicht werden.

Förderfähig sind der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen). Die Zuschüsse sind an die Voraussetzung gebunden, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die Hallen und Anlagen sollen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetreib von Sportvereinen geeignet sein. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. 

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