„Wer Schulden macht, muss auch zahlen“

Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

MdEP Dr. Thomas Ulmer bei der CDU Walldürner Höhe

Walldürn. (pm) „Mit uns wird es in Europa keine Vergemeinschaftung von Schulden geben“, so der CDU-Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer auf der gemeinsamen Veranstaltung der CDU Walldürner Höhe und der Jungen Union Walldürn zu der CDU-Vorsitzender Uwe Berberich und JU-Kreisgeschäftsführer Fabian Berger in das Gasthaus „Zum Löwen“ nach Walldürn-Glashofen geladen hatten. Wenn man die von der SPD und den Linken immer wieder geforderten Eurobonds einführen würde, würde dies ausschließlich dazu führen, dass die bei den Regierungen so mühsam und unter strengen Auflagen erreichte Haushaltsdisziplin allzuschnell wieder verfliegen werde. „Unsere Devise ist und bleibt: Wer in Europa Schulden macht, muss sie auch selber bezahlen,“ so Dr. Ulmer.

Ulmer ging nach in seinem die ganze Bandbreite europapolitischer Themen umfassenden Vortrag insbesondere auf die anstehenden Kommunalwahlen ein. So bezeichnete der Europaabgeordnete die Demokratie in Deutschland, die besonders kleinteilig organisiert sei und bis hinunter zu den einzelnen Ortschaftsräten hervorragend funktioniere, als Vorbild für Europa. „Das bedeutet aber für uns in der CDU auch gleichzeitig, dass für unsere Demokratie ein Ortschaftsrat genauso wichtig ist wie ein Bundestags- oder Europaabgeordneter. Ich möchte mich daher bei allen bedanken, die sich bereit erklärt haben, am 25. Mai für ein Amt zu kandidieren. Nur so funktioniert unsere Demokratie. Bitte gehen Sie alle wählen“, so Dr. Thomas Ulmer.

Anschließend bedankten sich die Veranstalter bei dem Europaabgeordneten. „Dass die Kandidaten der CDU auch in der heißen Wahlkampfphase sich nicht nur in den Metropolen tummeln, wo weit mehr Wähler auf einmal zu erreichen wären, sondern auch zu dieser Zeit auf dem flachen Land präsent bleiben, zeigt unzweifelhaft: Die CDU ist und bleibt die Partei des ländlichen Raumes, “ darüber waren sich abschließend Fabian Berger und Uwe Berberich einig.

 

 

 

Zum Weiterlesen:

2 Kommentare

  1. Wenn Deutschland über Jahrzehnte mehr in andere Länder exportiert als importiert, dann ist alleine das schon eine faktische Schuldenunion. Ob sie ihre mit Schulden finanzierten Importe nicht zurückzahlen können oder gleich ihre Rechnungen für die Importe nicht zahlen, kommt am Ende auf das gleiche raus.

    Also bitte Herr Ulmer, erzählen Sie den Leuten keine Märchen. Der Stolz auf die Wirtschafts- und Exportkraft Deutschlands ist einfach nur naiv und dämlich. Ein dauerhafter Exportüberschuss führt automatisch in die Katastrophe, das Land blutet aus, das lernt man im ersten Semester.

    Die Vermögen der Deutschen bestehen zum großen Teil aus Geldern, die auf Rückzahlung der Schulden anderer Länder beruhen, die es aber nie geben wird.

    Folglich ist es besser, die Schulden zu erlassen als auf eine unkontrollierte Pleite zu warten. Gleichzeitig muss Deutschland aufhören mit zu viel Exporten, welche die Dauerimportländer letztlich nicht werden bezahlen können.

    Die CDU hat keine Wirtschaftskompetenz mehr, nun verliert sie auch noch die Europakompetenz und steigt mit Sprüchen wie denen von Ulmer mit der AfD ins Bett. Helmut Kohl würde sich im Grab herumdrehen, wenn er schon drin wäre.

  2. Herr Meyer kann man nur beipflichten… Die einfache Formel: „Die Überschüsse des einen sind die Defizite des anderen Marktteilnehmers“ lernt man sogar schon in der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums. Zumindest war das mal so vor 25 Jahren.

    Ansonsten bürgt Deutschland mit knapp 30% in Form von Garantien für Griechenland. Egal wie man es nennt: Euro-Bonds, Vergemeinsamung von Schulden etc., etc. Wir hängen zu einem knappen Drittel mit drin. Und die Griechen werden immer weiter in die Schuldenfalle reingetrieben: Nach der „Rettung“ durch die diversen Hilfspakete ist die Quote der Staatsverschuldung nun noch höher, als sie vorher bereits schon war. Ohne, dass neues Geld in neue Investitionen fliessen würde. So ein Konstrukt muss man erst mal schaffen.

    Zumindest ist Deutschland Nutznieser dieser Situation und kann sich dank niedriger Zinsen für deutsche Staatsanleihen quasi für umme Geld beschaffen und den Haushalt mit billigen Schulden kitten, bzw. Geschenke an die treuen Wähler (Rentner) verteilen.

    Nebenbei: Wird Deutschland seine Schulden (2 Billionen Euro) jemals an seine Gläubiger (glücklich, wer dazugehört…) zurückzahlen können? Oder Amerika seine 18 Billionen Dollar? Evtl. brauchen wir alle mal einen Altschulden-Tilgungs-Plan. Die Gläubiger unserer Bundes-Schuld bekommen jährlich 33 Mrd. nur an Zinsen- der drittgrößter Haushaltsposten!- was brauchen sie noch das Kapital…

    Wie dem auch sei: Herr Ulmer wird gewählt, egal was er sagt. Und der Schulden finanzierte Wohlstand geht wieder in die Verlängerung. Augen zu und durch ist die Devise.

Kommentare sind deaktiviert.