Höchster Liga-Sieg der Geschichte

Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

FC Eubigheim II – FSV Dornberg 2:7

von Johannes Kreß 

Eubigheim. Am vergangenen Sonntag traf der FSV Dornberg bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf den FC Eubigheim II. In diese Begegnung ging man recht zuversichtlich, da der FSV seit längerem kein Spiel mehr gegen diese Mannschaft verloren hatte.

Nach dem Anpfiff entwickelte sich das Spiel dann sogar noch erfreulicher als erwartet. Der FSV setzte den Gegner von Beginn an stark unter Druck. Und schon kurz nach dem Anpfiff fiel der erste Torschuss, der allerdings erfolglos blieb. Der FSV ließ den FC Eubigheim erst gar nicht ins Spiel kommen und schon wenig später hatte der FSV nach einem Freistoß eine weitere vielversprechende Torchance. Der Kopfball von Javed Saeedy war jedoch etwas zu hoch und verfehlte knapp das Tor. Das erste Tor erzielte schließlich Roody Alkhaled. Ein Distanzschuss verhalf dem FSV Dornberg zum 1:0. Auch weiterhin hatte der FSV den Gegner fest im Griff und es kam zu weiteren gefährlichen Situationen vor dem Tor der Eubigheimer. Bei einem Eckball, geschlagen von Frederik Böna konnte Innenverteidiger Menulu Ogochukwu seine Körpergröße voll Ausnutzen und verwandelte mit dem Kopf zum 2:0. In der folgenden Viertelstunde hielt der FSV den Druck aufrecht. Da der FSV den Ball viel in den eigenen Reihen laufen ließ, sah sich der FC Eubigheim meist gezwungen dem Ball hinterherzulaufen und die Spielgestaltung ging hauptsächlich vom FSV aus. Dennoch konnte in dieser Zeit trotz mehrerer Chancen kein weiteres Tor erzielt werden. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit verlor der FSV diese Überlegenheit und ließ den FC Eubigheim 2 mehr und mehr auch ins Spiel finden. Man kann nicht sagen, es sei den Spielern des FC gelungen diese Phase zu ihrem Vorteil zu nutzen. Es gelang ihnen auch weiterhin nicht sich nennenswerte Torchancen zu erspielen. Stattdessen konnte Roody Alkhaled während eines Konterangriffs, nach einem Pass von Rolan Abed Alhanan, den Julian Stieber mit dem Kopf

weiterleitete sein zweites Tor in diesem Spiel erzielen. Damit hatte der FSV Dornberg mit einem 3:0 einen sehr komfortablen Vorsprung. Allerdings blieb es nicht ohne Folgen, dass sich der FSV immer öfter in die Verteidigung drängen ließ. Ein Eckstoß des FC Eubigheim 2 führte, ohne weiteres Zutun eines Eubigheimer Spielers zum 3:1, indem er unglücklich über den Rücken eines Dornberger Abwehrspielers ins Tor rollte. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit dominierte der FSV wieder von Beginn an das Spiel. Es konnte nicht nur an die guten Leistungen zu Beginn der ersten Halbzeit angeschlossen werden, sondern diese wurden sogar noch übertroffen. Ein Angriff des FSV über die Linke Seite verschaffte Roody Alkhaled bis zur Grundlinie zu dribbeln, wo er in unmittelbarer Nähe zum Tor jedoch nicht einfach den Torschuss aus einem schweren oder gar unmöglichen Winkel versuchte. Stattdessen gab er den Ball an Tobias Kreß ab, der nun den Ball in aller Ruhe in die linke untere Ecke schieben konnte. In relativ kurzer Zeit konnten nun auch Roody Alkhaled und Latif Ashory jeweils ein weiteres Tor für den FSV erzielen, womit nun ein Spielstand von 6:1 erreicht war. Allerdings gelang es dem FC Eubigheim 2 noch ein zweites Tor zu erzielen. Der FC Eubigheim spielte einen Konter und anstatt weiter aufs Tor zu gehen wagte einer der Eubigheimer völlig unerwartet einen Fernschuss und versenkte den Ball unhaltbar für den Dornberger Torwart im rechten Winkel. Abgesehen davon konnte der FSV jedoch Angriffe des Gegners weitgehend unterbinden und Tobias Kreß konnte die Führung des FSV noch weiter zu einem 7:2 ausbauen. In dieser Phase waren Erschöpfung und wohl auch Frust bei einigen Eubigheimer Spielern deutlich zu spüren. Dennoch gaben sie sich noch nicht geschlagen und spielten wieder etwas offensiver. Allerdings hatten sie dem FSV kaum noch etwas entgegen zu setzten. Auf Seiten des FSV konnten sich noch mehrere vielversprechende Chancen erspielt werden.

Am Ende blieb es aber bei dem 7:2. Damit erzielte der FSV das höchste bisher in einem Ligaspiel erreichte Ergebnis. Vor allem war es bisher wohl noch nie gelungen einen Gegner über 90 Minuten hinweg so konstant im Griff zu haben. Zwar musste die Mannschaft zwei Gegentore einstecken, doch beide waren nicht auf schlechtes Zusammenspiel oder Überlegenheit der gegnerischen Mannschaft zurückzuführen.

Zum Weiterlesen: