Mechatronik-Professoren tagen in Mosbach

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(Foto: pm)

Mosbach. (pm) Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach ist Gastgeber der halbjährlichen Arbeitskreissitzung „Mechatronik an Hochschulen“ der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik (DGM). Rund 20 Professorinnen und Professoren aus der ganzen Republik haben sich am Donnerstag und Freitag in Mosbach zu Inhalten in Lehre und Forschung im Fach Mechatronik ausgetauscht, um so Qualitätsstandards an Hochschulen sicherzustellen.

Die DHBW Mosbach ist Mitglied im Arbeitskreis, der dieses Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert. Der Arbeitskreis befasst sich im Rahmen seiner Tagung diesmal unter anderem mit neuen Studienrichtungen in der Mechatronik wie Elektromobilität oder Medizintechnik. Passend zum Fachgebiet, das ein Mix aus Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau ist, konnten die Gäste während des Abendprogramms wahlweise die komplexe Funktionsweise eines Segways „erfahren“ oder die Buchener Firma Hoffmann und Krippner besichtigen.

„Wir freuen uns, den Fachbereichstag ausrichten zu dürfen. Für uns bedeutet das größere Sichtbarkeit in der Hochschullandschaft“, erklärt Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter im Fach Mechatronik. Aktuelle Forschungsaktivitäten an der DHBW Mosbach liegen im Bereich Elektromobilität, z.B. in der Entwicklung kostengünstiger, nutzerfreundlicher und leistungsstarker Batteriesysteme für Elektroantriebe. Intensiv arbeiten die Mosbacher derzeit an einem E-Segler in Kooperation mit der Firma Schleicher. Voraussichtlich Ende des Jahres soll der neu entwickelte Elektroantrieb für den ASG 32 EL Segler in einem Prototyp getestet werden.

Weitere Forschungs- und Entwicklungskompetenzen hat die DHBW Mosbach in der Sensorik. Hier entwickelten die Mechatroniker einen Pulsoximeter für Säuglinge und Kleinkinder bis zu einem Jahr zur Messung der Blutsauerstoffsättigung. Für die Anatomie von Neugeborenen waren spezielle Anforderungen an den Sensor nötig: Er sollte flexibel sein, dabei aber trotzdem nicht verrutschen und gleichzeitig genaue Messergebnisse liefern.

DHBW-Studierende haben für beide Projekte wesentliche Vorarbeiten geleistet. „Ohne unsere Studenten wären wir nicht dort, wo wir heute stehen. Gleichzeitig geben praxisrelevante Arbeitsaufträge den Studierenden einen hohen Motivationsschub“, ist Klein überzeugt. Ein Ausbildungskonzept, das auch für die anwesenden Hochschulprofessoren und -professorinnen des Arbeitskreises Mechatronik interessant sein dürfte.

Infos im Internet:

www.dhbw-mosbach.de

www.facebook.com/dhbwmosbach.home

Über die DHBW Mosbach Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Gegründet am 1. März 2009 führt sie das seit 40 Jahren erfolgreiche duale Prinzip der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Mit mehr als 34.000 Studierenden und über 120.000 Alumni ist die DHBW die größte Hochschule des Landes. Die DHBW Mosbach hat mit ihren beiden Campus in Bad Mergentheim und Heilbronn einen sehr großen Einzugsbereich in Nordbaden und Nordwürttemberg. Mehr als 4500 Studierende sind aktuell an der DHBW Mosbach in den Fakultäten Technik und Wirtschaft eingeschrieben. Gemeinsam mit über 1.100 Partnerunternehmen bildet die DHBW Mosbach seit 1981 akademische Nachwuchskräfte nach dem dualen Prinzip aus.

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