Fahrradtour der Götzinger Bürger-Liste

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Informationsrundfahrt der Kandidaten

Götzingen. (pm) Zu einer Informationsfahrt rund um Götzingen trafen sich die acht Kandidaten der Götzinger Bürgerliste. Startpunkt dieser Tour war die Nachbarschaftsgrundschule in Götzingen. Dort konnte Ortsvorsteher Egbert Fischer die Ortschaftsräte Willi Biemer, Bianca Milli und Elmar Stieber sowie die neuen Kandidaten Harry Sebert, Fabian Aumüller, Christian Gramlich und Jürgen Türschel begrüßen.

Zunächst führte er aus, dass am Schulgebäude in den letzten Jahren viele Maßnahmen im Bereich des Brandschutzes und der Renovierung durchgeführt worden sind. Weitere Maßnahmen wie die Toilettensanierung stehen in diesem Jahr noch an.

Der Friedhof war die nächste Station, an der sich die Kandidaten über die vollzogenen und noch bevorstehenden Maßnahmen informierten. Man nahm die gelungene Anlage des Urnengrabplattenfeldes in Augenschein und ließ sich informieren, wie das künftige Urnengrabfeld angelegt werden soll.

Nächste Station war die Freizeitanlage am Nächstweiher, an dem Egbert Fischer die frühere Wasserversorgung für Götzingen und die Stadt Buchen erklärte. Er erläuterte anschließend ausführlich die mit Unterstützung der Stadt im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens geschaffene Freizeitanlage mit Kneipp-Becken und Radweg.

Die weitere Fahrt führte über den neu geschaffenen Radweg zum Dorfplatz, der gerade ebenfalls neu angelegt wird. Die Neugestaltung dieses Platzes war für alle Beteiligten ein wichtiges Anliegen, um dem Anliegen als Treffpunkt für Jung und Alt gerecht werden zu können. Besonders die behinderten- und altersgerechte Verlegung des Buswartehäuschens wurde begrüßt.

Stadtrat Willi Biemer informierte an dieser Stelle auch über den im Gemeinderat verabschiedeten Kindergartenbedarfsplan und erläuterte das Zahlenwerk für das Kinderhaus Arche Noah in Götzingen.

Gemeinsam ging es dann weiter auf der Germanenstraße, wo die Notwendigkeit des Erhalts bzw. der Sanierung des alten Ortskerns an verschiedenen Stellen deutlich wurde. Dies müsse auch künftig vordringliches Ziel der politischen Gremien sein. Verstärkt wird diese Problematik auf Grund des demografischen Faktors in Verbindung mit dem Bevölkerungsrückgang, der besonders in den Stadtteilen spürbar wird. Nur wenn auch künftig die Anbindung an den ÖPNV und die tägliche Versorgung gesichert sei, könne dieser Trend abgemildert werden.

Neben dem Erhalt der Infrastruktur gehöre dazu auch der Erhalt des örtlichen Kinderbetreuungs- und Schulangebots, damit für junge Familien das Wohnen und Leben im Stadtteil eine Alternative zu den Zentren bleibt. Die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt sind ein weiterer Baustein dazu.

Zum Abschluss traf man sich im Vereinsheim des TC Götzingen, um auch im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern die Themen zu vertiefen. 

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