Verwundert über Wahrnehmung des Kollegen Hauk

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Millionen für Radverkehr im Kreis 

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) SPD-Landtagsabgeordneter Georg Nelius kann nicht verstehen, wie sein Kollege und CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hauk die Antwort auf die von ihm gestellte Kleine Anfrage (Drucksache 15/4855 – online verfügbar) bezüglich des Radwegebaus so fehlinterpretieren konnte.

Aus den Antworten auf die Anfrage geht klar hervor: „Der Radverkehr ist ein wichtiger Baustein der nachhaltigen Mobilität und hat in der Verkehrspolitik der Landesregierung einen hohen Stellenwert. …  Ein Ziel der Landesregierung ist es, … auch im Neckar-Odenwald-Kreis, das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.“

Konkret bedeutet das: Zu Zeiten der schwarz-gelben Regierung wurden im Kreis 134.000€ in den Radweg an der L 514 Hardheim – Bretzingen investiert. Im Jahr 2010 standen im Kreis keine Mittel für den Radwegebau bereit. 

Bereits im 2011, dem ersten Jahr der grün-roten Landesregierung, kam der Neckar-Odenwald in den Genuss von 302.000€ für den Radweg entlang der L 588, Haßmersheim – Neckarmühlbach.

In 2012 flossen 470.000€ in den Radweg an der L 524, Madonnen-RW Waldbrunn – Mudau, Teilabschnitt Scheidental, weitere 244.000€ in den an der L 514, Bretzingen – Erfeld  und zusätzlich 90.000€ an den an der L 585, Mudau – Schlossau.

Im Jahr 2013 wurde der RGW Dekan Blatz Straße in Buchen fertiggestellt (360.000€). Ebenso die Radwege an der L 615, Wanderbahn Limbach – Laudenberg (190.000€), der L521, Hardheim – Wohlfahrtsmühle (61.000€), der L 524, Madonnen-RW Waldbrunn – Mudau, Teilabschnitt Wagenschwendt (50.000€), und der L 588, Haßmersheim – Neckarmühlbach (90.000€).

In diesem Jahr werden noch der Radweg an der L 521, Hardheim – Kreisgrenze für 780.000€, an der L 584, Wanderbahn Krumbach – Limbach, für 90.000€ und an der B 27, Anschluss Süd in Walldürn, Buchener Straße, für 32.000€ fertiggestellt.

Bis zum Jahr 2016 fließen zudem 3.200.000€ in die Fertigstellung des Radwegs an der L 588, Haßmersheim – Neckarmühlbach.

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3 Kommentare

  1. Über Peter Hauk wundere ich mich schon lange nicht mehr. Wer tut dies noch? Längst schämen sich selbst CDUler hinter vorgehaltener Hand für ihren Noch-Fraktionsvorsitzenden.

  2. Schon befremdend, wie der Schwarze Peter sich generiert, wenn er sich mal wieder aus der Deckung wagt. Man nimmt ihn (zum Glück) kaum noch wahr im Landkreis.

  3. Erst gestern wieder als sich Hauk auf die Seite der Jäger stellte, die größtenteils schlicht nur schlecht informiert scheinen über das neue Jagdgesetz. Die Jäger argumentieren ernsthaft mit „verletztem Stolz“, wo der Tierschutz gestärkt werden soll.

    Die Mehrheit in BW hat sich verändert und die Regierung bricht im demokratischen Auftrag der Bevölkerung alte Verkrustungen auf. Das mag einzelnen weh tun, die anderer Meinung sind, aber auch sie müssen den Willen der Mehrheit akzeptieren, so wie früher eine weltoffene und der Natur verpflichtete Minderheit unter der schwarzen Regierung leiden musste.

    So ist die Lage, lassen wir die Floskeln weg, keine Reden mehr um den heissen Brei. Nur eine neue Regierung kann das Land nach 60 Jahren Filz ins neue Jahrtausend führen.

    Dem dumpfen Deutschen muss man in der eigenen Sprache entgegnen: Hört auf zu heulen, Ihr Intoleranten und Egoisten seid mittlerweile in der Minderheit! Habt Ihr den Schuss nicht gehört?

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