Bürgermeister und Forstexperten tagen in Buchen

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Sitzung des Gemeinsamen Forstausschusses „Deutscher Kommunalwald“

 

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Unser Foto zeigt die Tagungsteilnehmer. In der erster Reihe von links nach rechts Den Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates Dr. Markus Ziegeler, Berlin, Verbandsdirektor Winfried Manns, Mainz, Bürgermeister Roland Burger und Landesforstpräsident Max Reger, Stuttgart. (Foto: pm)

Buchen. (pm) Bürgermeister und Forstexperten aus ganz Deutschland trafen sich auf Einladung der Bundesvereinigung Kommunaler Spitzenverbände in dieser Woche in Buchen. Der Gemeinsame Forstausschusses „Deutscher Kommunalwald“ tagte am Montag im Alten Rathaus. Auch in seiner Funktion als baden-württembergischer Forstkammerpräsident begrüßte Bürgermeister Roland Burger die Gäste zur zweitägigen Veranstaltung im Odenwald.

Die umfangreiche Tagesordnung der vom Verbandsdirektor Winfried Manns vom Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz geleiteten Sitzung enthielt Themen der aktuellen Forstpolitik mit Referaten von Landesforstpräsident Max Reger vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ebenso wie einen Bericht von Regierungsdirektor Peter Lohner vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bonn.

Über die Europäische Forstpolitik informierte Georg Bauer, Mainz, der Technische Berater der FECOF, der Europäischen Vereinigung kommunaler Waldbesitzer.

Von der regionalen Gestaltung der Energiewende berichtete Sebastian Damm, Geschäftsführer der in Buchen ansässigen Geschäftsstelle der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT).

Wie durch Bildung von Waldgemeinschaften eine Strukturverbesserung im Kleinstprivatwald erreicht werden kann, stellten Oberforstrat Martin Hochstein, Leiter der Forstbetriebsleitung Adelsheim und Revierleiter Dietmar Heid aus Osterburken anhand des Beispiels der Erweiterung der Waldgenossenschaft Bofsheim und der Neugründung der Waldgemeinschaft Rinschbachtal, Osterburken, dar.

Neben der Forstpolitik stand auch das von der EU geförderte LEADER-Projekt „Besucherzentrum Höhlenwelten Eberstadt“ auf dem Tagungsprogramm. Beigeordneter Dr. Wolfgang Hauck informierte über die Höhlenwelten die als südöstliches Eingangstor im UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald ein bedeutenden Tourismusfaktor sind und erläuterte die derzeit laufenden baulichen Maßnahmen, wie den neuen Höhleneingang bzw. das Beleuchtungskonzept, die ebenfalls aus EU-Mitteln gefördert werden.

 

 

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