„Demokratie braucht Frauen“

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Buchen. Vom Ortschaftsrat über den Gemeinderat, Kreistag und Landtag bis hin zum Bundestag – in beinahe allen politischen Gremien sind Frauen unterrepräsentiert. Über die Gründe kann spekuliert werden. Unter dem Titel „Demokratie braucht Frauen“ hat die Beauftragte für Chancengleichheit und Frauenförderung, Angelika Bronner-Blatz, im letzten Jahr zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, der sich über die Wintermonate in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Buchen und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ein Seminar in Buchen angeschlossen hat. Beachtliche „Spätfolgen“ dieses Seminars: Bei den jetzt anstehenden Kommunalwahlen haben sich von neun Teilnehmerinnen tatsächlich sechs zur Wahl aufstellen lassen. Zuzüglich der beiden Referentinnen Dr. Friederike Werling und Elvira Stipp, die ihr kommunalpolitisches Engagement fortsetzen wollen.

Das freut neben Angelika Bronner-Blatz auch Landrat Dr. Achim Brötel: „Frauen neigen leider noch immer dazu, ihr Licht eher unter den Scheffel zu stellen. Dabei brauchen wir in unseren Gremien auch ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen.“ Angelika Bronner-Blatz bestätigt: „Während Männer oft relativ unbedarft ans Werk gehen und sich einfach aufstellen lassen, gehen Frauen meist viel überlegter an die Sache ran. Unser Seminar, bei dem grundlegende Kenntnisse über Kommunalpolitik vermittelt wurden, hat aber immerhin sechs Frauen bestätigen können, ihre Idee einer Kandidatur im Ortschafts- bzw. Gemeinderat wahr zu machen.“ Kleine, aber wichtige Schritte, wie die Beauftragte für Chancengleichheit und Frauenförderung betont, die jetzt die Daumen drückt, dass die Frauen bei der Wahl auch erfolgreich sind.

Zum Weiterlesen:

2 Kommentare

  1. Herr Landrat, was sagen Sie zu „Ihrer“ CDU bei der Kreistagswahl?

    CDU: 10 Frauen unter 60 Kandidaten
    Grüne: 30 Frauen unter 56 Kandidaten

  2. Demokratie braucht Frauen!
    Brauchen wir die Erfahrung u Sichtweise der Frauen“sagt
    Dr.BRÖTEL.
    Und im Wahlkreis von ELVIRA STIPP stehen mit RITT-
    BERGER/WITTMANN/HAAS gleich 3(drei) Bürgermeister
    zur Wahl.
    So war der Ministerpräsident E.TEUFEL dagegen dass sich
    Bürgermeister für den Kreistag aufstellen lassen. Das aus
    gutem Grund: Es entfällt die Kontrolfunktion.
    Wohin mangelnde Kontrolle führt sieht man: Kranke
    Häuser mit riesigen Geldfehlbeträge in XMillionenhöhe.
    Gewissermassen kontrolliert MAN sich selbst u MAN bleibt unter sich.
    Weiter sagte BRÖTEL:
    Frauen neigen ihr Licht unter den Sessel zu stellen.“
    Ja wohin soll Fr.ELVIRA STIPP ihr Licht denn hinstellen
    wenn gleich 3!Bürgermeister auf den Sessel wollen?!?

    Um solche Missstände zu verhindern hat man als Bürger
    nur wenig Möglichkeiten
    darum wähle ich ELVIRA STIPP ein guter Mensch u
    keine Alibifrau und eine Frau der Tat.
    we

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