Spatenstich zur Diakonie-Klinik Mosbach

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Wegweisendes Bauprojekt für die Region

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Unser Bild den Spatenstich zum Bau der Diakonie-Klinik Mosbach (von links) Pfarrer Richard Lallathin, Alexander Straus, Stefan Werner, Eckard Keilbach (Geschäftsführer Planungsbüro Kubus360), Jörg Huber, Dr. Dorothee Schlegel, Architekt Peter Kast, Michael Jann, Dr. Achim Brötel, Heimbeiratsvorsitzender Helmut Müllner, Jürgen Lämmle, Dr. Karsten Rudolf, Nina Warken, Georg Nelius, Dr. Burkard Lang (Chefarzt Neuropsychiatrie), Dr. Hanns-Lothar Förschler. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Regionale klinische Versorgung verbessern, kurze Wege für Ärzte und Patienten schaffen, den Standort der Johannes-Diakonie Mosbach langfristig sichern: Beim symbolischen Spatenstich zur neuen Diakonie-Klinik Mosbach waren sich alle Beteiligten über die Fortschritte einig, die das Bauprojekt für die gesamte Region mit sich bringt. Der Beginn der Bauarbeiten markiere für die Johannes-Diakonie Mosbach „eine neue Ära der klinischen Arbeit“, wie deren Vorstandsvorsitzender, Dr. Hanns-Lothar Förschler, in seiner Begrüßung betonte. Der Klinikneubau stärke den Standort Mosbach und verbessere die gemeindenahe medizinische Versorgung „nicht zuletzt auch von Menschen mit Behinderung“.

Den Ausbau gemeindenaher Hilfen gab auch Ministerialdirektor Jürgen Lämmle vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Familien, Frauen und Senioren in seiner Rede als Ziel aus und hob ‒ vor allem mit Blick auf die psychiatrische Versorgung ‒ die Bedeutung der neuen Klinik hervor. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel (SPD) nannte die Bündelung von Neuropsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und weiteren Angeboten an einem Ort eine „Erleichterung für Ärzte und Patienten“. Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU) ordnete die Diakonie-Klinik in das gesamte Angebot der Johannes-Diakonie ein, die mit ihrer Arbeit dazu beitrage, „dass Menschen mit Behinderung selbstbestimmt am Leben in unserer Gesellschaft teilhaben können.“ Der Landtagsabgeordnete Georg Nelius (SPD) sprach von einem Meilenstein auf dem Weg der Johannes-Diakonie zu einer neuen Angebotsstruktur.

Der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Achim Brötel, nannte den Neubau „einen entscheidenden Schritt“. Er diene dazu, das pflegerische und therapeutische Leistungsspektrum der Johannes-Diakonie Mosbach im Kreisgebiet zu sichern und zukunftsfähig aufzustellen. Der Oberbürgermeister von Mosbach, Michael Jann, hob den Klinik-Neubau als Bekenntnis der Johannes-Diakonie zum Standort Mosbach hervor.

Dass gesundheitliche Fürsorge am Ort der künftigen Klinik eine lange Tradition hat, machte der Pfarrer der Johannesgemeinde, Richard Lallathin, in seiner Andacht deutlich. Er erinnerte unter anderem an das erste Krankenhaus der Johannes-Diakonie, das 1901 nicht weit vom jetzigen Bauplatz entfernt errichtet worden war.


Bevor der Pädagogische Vorstand der Johannes-Diakonie, Jörg Huber, den Spatenstich einleitete, gaben die Projektverantwortlichen, Geschäftsbereichsleiter Alexander Straus und der Ärztliche Direktor Dr. Karsten Rudolf, einen Überblick über das Bauprojekt. Die Diakonie-Klinik Mosbach entsteht am Hauptstandort Mosbach der Johannes-Diakonie auf einem Areal an der B 27. Das Bauvorhaben hat ein geplantes Volumen von 24,5 Millionen Euro und wird vom Land Baden-Württemberg mit über 16 Millionen Euro gefördert. Die Klinik fasst am Standort Mosbach unter einem Dach mehrere bestehende medizinische Angebote zusammen. Dazu gehören eine Neuropsychiatrische Klinik, eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (bislang am Standort Schwarzach), eine Belegabteilung für Innere Medizin, Psychiatrische Ambulanzen und Tageskliniken sowie Labor- und Untersuchungseinrichtungen.

Das Angebot der Diakonie-Klinik am Standort Mosbach umfasst 88 Betten, weitere 10 Betten gibt es am Standort Tauberbischofsheim. Der Klinikbetrieb im neuen Gebäude soll im Frühjahr 2016 starten.

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