Hoher Schaden durch Aquaplaning

A 81. (ots) Mit einem Gesamtschaden in Höhe von 75.500 Euro und drei
verletzten Personen verliefen vier Unfälle auf der Autobahn 81 bei
Tauberbischofsheim am Montagvormittag.

Gegen 10.45 Uhr befuhr ein
60-Jähriger den Autobahnabschnitt bei Grünsfeld während ein
Wolkenbruch herunterging. Offensichtlich hatte der Fahrzeugführer
seine Geschwindigkeit nicht den vorherrschenden Wetterbedingungen
angepasst. Sein C-Klasse-Mercedes geriet auf der regennassen Straße
nämlich ins Schlingern und nach links von der Fahrspur ab. Nach zwei
Anstößen an der Mittelleitplanke wurde der Pkw nach rechts abgewiesen
und prallte dort erneut gegen die Leitplanken. Schließlich kam der
Mercedes dort entgegen der Fahrtrichtung total beschädigt zum
Stillstand. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die
beiden Hinterreifen des Fahrzeugs keine ausreichende Profiltiefe
aufwiesen. Der Fahrer bekommt nun eine Anzeige. Entgegen ersten
Vermutungen überstanden sowohl er als auch seine 57 Jahre alte
Beifahrerin die Kollision unbeschadet.

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Nahezu gleichzeitig ereignete
sich in der Gegenrichtung bei Tauberbischofsheim ebenfalls ein
Aquaplaningunfall. Ein 43 Jahre alter BMW-Fahrer war bei Starkregen
offenbar zu schnell gefahren, weshalb sein Auto ausbrach und gegen
die Mittelbegrenzung prallte. Der Pkw-Lenker brachte seinen 3er BMW
nach dem Anstoß auf dem Standstreifen zum Stehen.

Auf dem gleichen
Streckenabschnitt krachte es eine Viertelstunde später erneut: Auf
der regennassen Fahrbahn hatte ein auf dem mittleren von drei
Fahrstreifen befindlicher Ford-Lenker vermutlich ebenfalls sein Tempo
nicht angepasst, weshalb sein Pkw ins Schleudern kam und danach mit
den Mittelleitplanken kollidierte. Im Anschluss kam es zu einem
Verkehrsunfall, weil ein 56-jähriger BMW-Fahrer zum einen
augenscheinlich unaufmerksam und zum anderen bei den starken
Regenfällen zu schnell unterwegs war. Der Autofahrer befuhr zunächst
die Überholspur, kam dann auf der nassen Straße nach rechts ab,
touchierte den dort befindlichen Kombi eines 54-Jährigen und fuhr
danach auf einen weiteren VW-Kombi eines 42 Jahre alten Pkw-Führers
auf. Dieser hatte aufgrund eines sich bildenden Rückstaus der
vorangegangenen Havarien anhalten müssen. Der mutmaßliche
Unfallverursacher wurde mittelschwer, die Insassen des VW leicht
verletzt. Der linke und mittlere Fahrstreifen musste für die Dauer
der Bergungsarbeiten für 1 ½ Stunden gesperrt werden.

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