Public Viewing belebt Mörtelstein

Größte Leinwand in einem Dorf aufgebaut – Bereits weitere Aktivitäten im Gemeindehaus geplant

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Public Viewing im Mörtelsteiner Gemeindehaus in der Ortsmitte. (Foto: pm)

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Mörtelstein (pm) Das Public Viewing im Mörtelsteiner Gemeindehaus hat alle Erwartungen übertroffen. Während der Fußball WM in Brasilien war die Ortsmitte von Mörtelstein so lebendig wie schon lange nicht mehr. Zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft waren regelmäßig weit über 100 Mörtelsteiner Bürgerinnen und Bürger gekommen. Übertragen wurden die Spiele auf einer Großleinwand im Gemeindehaus und auf einem großen Display im Hof. Beim Finale setzten die Mörtelsteiner in Sachen Übertragungsqualität sogar noch einen drauf. Es wurde eigens eine 7 mal 5 Meter große Leinwand in der Ortsmitte aufgebaut. Somit stand man den „WM Dörfern“ in Mosbach und Heilbronn in nichts nach.

„Besonders gefreut haben wir uns, dass unser Angebot von allen Altersklassen gleichermaßen angenommen wurde“, so die Mörtelsteiner Gemeinderäte Horst Keller (CDU) und Uli Halder (Freie Wähler), die sich beide aktiv für den Erhalt des Gemeindehauses in der Ortsmitte von Mörtelstein einsetzen.

Ausgerichtet wurde das Public Viewing von der evangelischen Kirchengemeinde und dem Förderverein des Gemeindehauses. „Mit dem Public Viewing ist es uns neben dem Osterfeuer und dem Dorffest ein weiteres Mal gelungen, unsere Ortsmitte wieder zu beleben“, freut sich der Vorsitzende des Fördervereins und Kirchengemeinderat Sebastian Damm. Nachgedacht werde jetzt schon, mit welchen Aktivitäten man das Dorfleben in den kommenden Monaten bereichern könne. Die Ideen hierfür wurden auf einem Bürger-Workshop Ende Mai von den Mörtelsteinern ausgearbeitet. In Planung sind derzeit beispielsweise ein Sommer-Open-Air-Kino, ein Dorfbrunch oder auch ein Besenabend.

Zwischenzeitlich wurde auch das vom Förderverein und von Mörtelsteiner Bürgern ausgearbeitete Nutzungskonzept für das Gemeindehaus den neuen Obrigheimer Gemeinderäten und der Rathausverwaltung übergeben. Darin enthalten sind konstruktive Vorschläge, wie das Gemeindehaus in der Ortsmitte künftig betrieben werden kann. Der Förderverein und die Mörtelsteiner Bürger freuen sich auf die weiteren Gespräche mit dem Gemeinderat und der Rathausverwaltung. „Mörtelstein ist kein Schlafdorf und will auch keines werden“, da sind sich alle einig.

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