Hohe Fachkompetenz an der Nardini-Schule

Die Sozialpolitiker der Grünen Fraktion im Landtag, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel und MdL Thomas Poreski besuchten die Nardini-Schule für Erziehungshilfe in Walldürn

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Das Bild zeigt von links MdL Thomas Poreski, Schulleiter Frank Hemberger sowie MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel beim Begehen der Lerngruppenräume

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(pm) Die Mitglieder des Sozialausschuss des Landes, Landtagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Grüne) und Landtagsabgeordneter Thomas Poreski (Grüne),  besuchten auf Einladung des Schulleiters der Nardini-Schule für Erziehungshilfe in freier Trägerschaft, Frank Hemberger, die Einrichtung in Walldürn.

Gerne kamen die beiden PolitikerInnen der Einladung zum Informationsbesuch nach, zeichnet sich die Einrichtung doch durch besondere Fachkompetenz und Erfahrung aus. Poreski, sozialpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion und vormals selber Geschäftsführer eines Trägers der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, zeigte sich beeindruckt von der Arbeitsweise der Schule.

Wie Hemberger erläuterte gäbe es 115 Schulplätze, die an Kinder, mit sonderpädagogischem Bedarf vergeben werden. Die Schule habe den Schwerpunkt Ihrer Arbeit auf die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gelegt und verfolge das Ziel die Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zurück zu führen. Der systemische Ansatz der Schule zeige sich auch im angeschlossenen Kinder- und Jugendheim St. Kilian und setze sich dort fort. Die ganzheitliche Arbeitsweise, gepaart mit hoher Fachkompetenz und klaren Handlungsanweisungen aller MitarbeiterInnen,  von Hauswirtschaft bis Lehrkörper, verschaffe den Kindern und Jugendlichen die Sicherheit und Verlässlichkeit, die sie in ihren Biografien bisher nicht kennenlernen durften.

Hemberger wünscht sich verbesserte Rahmenbedingungen, wie frühzeitiges Eingreifen der Jugendhilfen und unkomplizierte, sinnvolle Abrechnungs-Modi um den Kindern und Jugendlichen die Hilfe zukommen zu lassen, die sie dringend benötigen. Die Zahl der Kinder, die massive Auffälligkeiten zeige, steige, so Hemberger.

Instrumente der Neuausrichtung in der Bildungspolitik, so Schneidewind-Hartnagel und Poreski, sei der von der grün-roten Regierung umgesetzte flächendeckende Ausbau der Kleinkindbetreuung und die Einführung der inklusiven Gemeinschaftsschule, wo frühzeitiges Erkennen von Schwierigkeiten möglich ist und ganzheitliche pädagogische Maßnahmen ein Umdenken erreichen könnten.

Abschließend war man sich einig, dass alle Beteiligten des Fachgespräches mit neuen Anregungen und und viel Motivation weiterarbeiten werden, vor Ort in Walldürn und im Landtag in Stuttgart um allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Chance an Teilhabe bieten zu können.   

 

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