Gute Nachricht für Wertheim und die Region

Bund erteilt Freigabe für A3-Ausbau

Wertheim. (pm) Darauf hat Wertheim lange gewartet: Der Bund gibt grünes Licht für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A 3 auf Wertheimer Gemarkung. Diese für Wertheim und die Region erfreuliche Nachricht erhielt der CDU-Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Dorothee Bär.

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Zusammen mit seinen Fraktionskolleginnen Nina Warken und Margaret Horb hatte Alois Gerig in den vergangenen Monaten mit großem Nachdruck in Berlin für den baldigen Ausbau der Autobahn geworben – ausgestattet mit guten Argumenten von Wertheimer Kommunalpolitikern, Bürgern und Unternehmen. „Die Zusage des Bundes zeigt, was die Region gemeinsam erreichen kann“, freut sich Alois Gerig. Ursprünglich wollte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) das Bauvorhaben nicht vor 2017 realisieren und hatte dadurch erhebliche Irritationen ausgelöst – nun kann bald mit dem Bau begonnen werden.

Die drei CDU-Bundestagabgeordneten hatten im April in einem gemeinsamen Gespräch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt „bearbeitet“ und die Dringlichkeit des Ausbaus unterstrichen. Staatssekretärin Dorothee Bär, die auf Einladung von Nina Warken MdB nach Wertheim gekommen war, musste bei ihrem Vor-Ort-Termin im Mai schon nicht mehr überzeugt werden – sie signalisierte Zustimmung der Bundesregierung. In den Haushaltsberatungen im Mai und Juni wurden die Weichen richtig gestellt, damit der Bund die erforderlichen Finanzmittel bereithält.

Für Wertheim und das nördliche Baden-Württemberg ist der A3-Ausbau ein wichtiges Projekt: Auf dieser Autobahn ist in den kommenden Jahren mit steigendem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Geht der Ausbau auf den bayerischen Streckenabschnitten schneller voran, ist zu befürchten, dass es durch Fahrbahnverengungen auf der Gemarkung Wertheim vermehrt zu Unfällen, Staus und Ausweichverkehr kommt. Dieses Szenario bereitete nicht nur den unmittelbaren Anwohnern erhebliche Sorgen.

Damit sich die Sorgen nun endgültig verflüchtigen, sieht Nina Warken die baden-württembergische Landesregierung am Zug. Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung vorhandene Bundesmittel für den Straßenbau nicht abgerufen – dies war nicht nur in Wertheim auf großes Unverständnis gestoßen. „Die Landesregierung ist nun gefordert, den Ausbau des Wertheimer A3-Abschnitts mit dem der bayerischen Streckenabschnitte zu koordinieren und zügig umzusetzen. Mein besonderer Dank gilt unserer Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär, dank deren Hilfe wir die notwendigen Finanzmittel nun doch noch bekommen haben sowie dem Wertheimer Oberbürgermeister Stefan Mikulicz und seinen Mitstreitern für deren unermüdliches Engagement für unsere Region“, erklärte Nina Warken.

 

 

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