„Ortsverbände erhalten dauerhaft mehr Mittel“

Wertheimer THW-Jugend nimmt an Bundeswettbewerb teil

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(Foto: pm)

Wertheim. (pm) Beeindruckt zeigte sich die Bundestagsabgeordnete Nina Warken bei ihrem Antrittsbesuch am 26. Juli beim Ortsverband des Technischen Hilfswerkes (THW) in Wertheim von den intensiven Vorbereitungen der Jugendabteilung für den Bundeswettkampf am 9. August in Mönchengladbach.

„Ich freue mich, dass sich beim THW in Wertheim neben den 44 aktiven Helfern auch 27 Jugendliche engagieren, die Baden-Württemberg nun auch beim Bundeswettkampf vertreten werden. Für euer tatkräftiges Engagement für Menschen in Not danke ich euch sehr und wünsche euch viel Glück und Erfolg beim Wettkampf“, so Nina Warken zur THW-Jugend in Wertheim.

Beim Rundgang durch die Fahrzeughalle wurden der Abgeordneten aus Tauberbischofsheim, die im Innenausschuss des Bundestages für den Bereich Katastrophenschutz zuständig ist, die Einsatzgebiete des Ortsverbandes erklärt. Das Spezialgebiet des THW in Wertheim sei die Abwehr von Wassergefahren, so Dienststellenleiter Matthias Weitz und bat Nina Warken vor allem um Unterstützung bei Investitionen in Fahrzeuge und Gerätschaften, die dringend notwendig seien.

Erfreulicherweise hatte Warken eine gute Botschaft im Gepäck und sagte gleichzeitig ihre weitere Unterstützung zu: „Neben den zehn Millionen Euro, die das Technische Hilfswerk dieses Jahr an zusätzlichen Haushaltsmitteln bekommt, ist es uns nun gelungen, die Selbstbewirtschaftungsmittel für die THW-Ortsverbände bundesweit dauerhaft um zwei Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Diese Erhöhung war im Hinblick auf die gestiegenen Kosten der Ortsverbände für Wasser, Heizung, Strom und Treibstoffe auch dringend notwendig“, so Nina Warken, die zugleich deutlich machte, dass sie sich, trotz des ehrgeizigen Ziels eines ausgeglichenen Haushalts ohne Neuverschuldung, für das bewundernswerte Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durchaus auch eine etwas höhere Summe hätte vorstellen können. „Das THW ist für uns in Deutschland und weltweit immer im Einsatz. Die Keimzelle für dieses Engagement liegt ganz klar in den Landes- und in den Ortsverbänden, wo die freiwilligen Helferinnen und Helfer angeworben, ausgebildet und zu einem Team werden. Da kann es in meinen Augen nicht sein, dass beispielsweise dem THW-Landesverband in Baden-Württemberg die Impfkosten für Auslandseinsätze nicht vollständig erstattet werden. Wer ehrenamtlich Hilfe leistet, hat einen Anspruch darauf, dass bestmöglich für seine Sicherheit gesorgt wird. Die Kosten dafür dürfen nicht den Landes- oder Ortsverbänden aufgebürdet werden. Ich werde mich deshalb weiterhin entschieden dafür einsetzen, dass die finanziellen Rahmenbedingungen beim THW stimmen, damit es auch in Zukunft attraktiv ist und Spaß macht, sich beim THW zu engagieren.“

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