In den Vorstand der AWO Baden gewählt

Vorsitzende der AWO Neckar-Odenwald ist jetzt auch 2. Vorsitzende des Bezirksverbands

Freiburg. (pm) Für Gabriele Teichmann kam die Bitte des AWO Bezirksgeschäftsführers Klaus Dahlmeyer überraschend: Der geschäftsführende Vorstand der AWO Baden und er selbst wollten sie bei der AWO Bezirkskonferenz als Stellvertretende Vorsitzende vorschlagen. Ob sie einverstanden sei? Gabriele Teichmann war nicht nur einverstanden, sondern wurde auf der Sitzung des Bezirksverbands am 21. November 2014 in Freiburg auch auf Anhieb einstimmig als 2. Vorsitzende gewählt. „Es ist mir eine große Ehre, die AWO Neckar-Odenwald und meine gesundheitspolitischen Kenntnisse in den Vorstand des AWO Bezirksverbands Baden einzubringen“, sagte Gabriele Teichmann. Die Betriebswirtin ist Qualitätsmanagerin bei der AOK in Heilbronn.

Der bisherige 1. Vorsitzende Hansjörg Seeh, der 25 Jahre lang den Bezirksvorsitz der AWO Baden innehatte, wurde mit einem feierlichen Empfang im Freiburger Konzerthaus offiziell verabschiedet. Zu den prominenten Rednern der Veranstaltung gehörte auch Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg. In seiner Rede zur Rolle der Wohlfahrtsverbände in der EU betonte Minister Friedrich: „Der Sozialstaat in Deutschland ist in seiner Qualität und Trägervielfalt einzigartig in Europa. Vor allem die Freie Wohlfahrtspflege mit ihren sechs Spitzenverbänden nimmt hierbei einen großen Stellenwert als gewichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit ein.“

Neuer Vorsitzender des AWO Bezirksverbands Baden e.V. ist Wilfried Pfeiffer. Er dankte seinem Vorgänger ausdrücklich für alles, was er in 25 Jahren als Bezirksvorsitzender für die AWO in Baden getan hat. Er habe sich maßgeblich für die konzeptionelle und bauliche Weiterentwicklung der AWO Baden eingesetzt. Hansjörg Seeh bleibt Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Freiburg. Während der AWO-Bezirkskonferenz in Freiburg wurde er außerdem zum Ehrenvorsitzenden der AWO Baden e.V. ernannt.

Während der zweitägigen AWO Bezirkskonferenz mit über 100 Delegierten und Gästen wurde eine Bilanz der vergangenen vier Jahre gezogen. „Die AWO Bezirksverband e.V. hat in den letzten vier Jahren erhebliche bauliche Investitionen vorgenommen und seine Einrichtungen zukunftsfähig weiterentwickelt“, sagt AWO-Bezirksgeschäftsführer Klaus Dahlmeyer. Die Delegierten der Bezirkskonferenz stellten außerdem sozialpolitische Forderungen auf. Erste und wichtigste Forderung: Die eigenständige Altenpflegeausbildung muss erhalten und weiterentwickelt werden. „Wenn der Gesetzgeber tatsächlich die drei Ausbildungsgänge Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu einer Ausbildung zusammenfasst, bedeutet das einen erheblichen Qualitätsverlust für die Arbeit in der Altenpflege“, so Hansjörg Seeh „Das schadet nicht nur den pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren, das wird auch den Fachkraftmangel in der Altenpflege eher steigen lassen.“ Zudem würden die bestehenden Altenpflegeschulen mit ihren spezifischen Ressourcen massiv in ihrer Existenz bedroht.

Gabriele Teichmann begleitete zwei Anträge: Zum einen die Aufforderung an die AWO Bezirkskonferenz, eine gute Lösung für eine wirtschaftlich tragbare Hebammenversicherung zu erarbeiten. Zum anderen war es ihr wichtig, dass alle AWO Kreisverbände und Ortsvereine Mitglied der AWO International werden sollen. Die AWO International ist der AWO Fachverband für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, Gabriele Teichmann engagiert sich hier als Beisitzerin im Vorstand.

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