Sturmschäden im Wald halten sich in Grenzen

Vorsicht beim Waldspaziergang

Neckar-Odenwald-Kreis.  Auch der Wald im Neckar-Odenwald-Kreis blieb von Orkantief Niklas nicht verschont. Nach ersten groben Schätzungen sind die Sturmschäden jedoch verhältnismäßig gering. Insgesamt sind im Landkreis etwa 3.000 bis 4.000 Kubikmeter Sturmholz angefallen. Dies entspricht in etwa fünf Prozent des normalen jährlichen Holzeinschlags im Kreisgebiet. Großflächige Schäden sind nicht entstanden, betroffen sind vor allem einzelne Bäume oder Baumgruppen. Eine endgültige Schadensbilanz kann erst in den nächsten Wochen gezogen werden.

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In allen Waldgebieten sind bereits Forstleute und Waldarbeiter damit beschäftigt, die Waldwege von umgestürzten Bäumen zu befreien. Es besteht jedoch gerade in den nächsten Tagen noch ein akutes Risiko im Wald. Durch den Sturm abgebrochene, in den Gipfeln der Bäume lose hängende Äste können auch bei leichtem Wind plötzlich herunterfallen. Ebenso können vorgeschädigte Bäume oder Äste brechen und um- beziehungsweise herabstürzen. Auch wenn derzeit keine Wegesperrungen durch die Forstbehörde vorgesehen sind, sollten Waldbesucher beim Osterspaziergang vorsichtig sein und im Zweifelsfall den Wald meiden.

Die Waldbesitzer werden aufgefordert, in den nächsten Tagen ihre Wälder zu kontrollieren und das Sturmholz rasch aufzuarbeiten, denn dieses ist ein idealer Lebensraum für Borkenkäfer. Für die anstehende Aufarbeitung des Sturmholzes gilt höchste Sorgfalt und Professionalität. Die Forstbehörde beim Neckar-Odenwald-Kreis appelliert an alle Waldbesitzer, gegebenenfalls die risikoreiche Sturmholzarbeit an forstlich ausgebildete Fachleute abzugeben.

 

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