„Soll Cannabis verboten bleiben?“

19. Mosbacher Symposium der Toxikologen und Forensiker  

Vom 16. bis 18. April aktuelles Thema im Fokus – „Soll Cannabis verboten bleiben?“

Cannabis sativa plant

Beim 19. Mosbacher Symposium der GTFCh steht Cannabis im Fokus. (Foto: Chmee2/Wikipedia/CC BY 3.0)

Mosbach. (pm) Die 1978 gegründete Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie (GTFCh) zählt mit ihren mittlerweile über 500 Mitgliedern zu den bedeutendsten Fachgesellschaften Europas. Traditionell trifft man sich alle zwei Jahre in der Großen Kreisstadt, 2015 zum 19. Mosbacher Symposium. Im Fokus der Gesellschaft stehen wissenschaftliche Forschung und Aktivitäten in den Bereichen der toxikologischen und forensischen Chemie und deren praktische Umsetzung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die in Mosbach zur Tagung versammelten Wissenschaftler haben ihre Schwerpunkte an Hochschulen, in der Rechtsmedizin und Kriminaltechnik sowie in Unternehmen der freien Wirtschaft.

 

Als Auftakt für das XIX. Mosbacher Symposium der GTFCh wird am Donnerstag, den 16. April ein Vorsymposium zum Thema „Soll Cannabis verboten bleiben? Ein wissenschaftlicher Diskurs“ stattfinden. In fünf Fachvorträgen, für die als anerkannte Experten Dr. Franjo Grothenhermen („Medizinischer Nutzen von Cannabis“), Prof. Dr. Rainer Thomasius („Cannabis – eine unterschätzte Gefahr für die Jugend?“), Prof. Dr. Wolfgang Schubert („Cannabis und Fahreignung – Steigerung der Verkehrssicherheit oder Sanktionen durch die Hintertür?“), Rechtsanwalt Sebastian Glathe („Cannabis und Strafrecht: Unerwünschte Effekte der Cannabisprohibition“) und Dr. Bernd Werse („Prävalenz und gesetzlicher Status – ein europäischer Vergleich“) gewonnen werden konnten, wird das Problem zunächst aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Anschließend soll das Thema in einer Podiumsdiskussion vertieft werden, an der neben den Referenten auch der drogenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Frank Tempel MdB, teilnehmen wird.

Bereits am Abend des Vortags (am 15. April um 20 Uhr) wird wie gewohnt der Mittwochsvortrag für die Mosbacher Öffentlichkeit stattfinden. Der Referent aus dem Bayerischen Landeskriminalamt, Dr. Klaus Stein, wird in diesem Rahmen über ein spannendes und brisantes Thema vortragen: „Wenn`s rummst – Tatortbearbeitung bei Sprengstoffexplosionen“.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem spannenden Vortrag in der Alten Mälzerei herzlich eingeladen.

 

Infos im Internet:

www.gtfch.org/cms/

© www.NOKZEIT.de


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