Der Landespolitik näher gekommen

MdL Peter Hauk MdL hatte nach Stuttgart eingeladen – Zusätzliche Züge zum Wohnort von Minister Winfried Hermann? 

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(Foto: pm)

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Stuttgart. (pm) Ein Bus voller Neckar-Odenwälder folgte der Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Peter Hauk zur Fahrt in den Landtag von Baden-Württemberg. Bei einer solchen Fahrt soll die Landespolitik mit einem ansprechenden Tagesausflug näher gebracht werden. Neben dem politische Aspekt, stand der Besuch des Mercedes-Benz-Museum auf dem Programm.

Beim Rundgang durch das architektonisch reizvolle Gebäude bot sich den Teilnehmern eine Reise durch die Geschichte des Automobils. Die Ausstellungsstücke reichten vom ersten Automobil bis hin zu zukunftsorientierten Varianten, die auf dem Markt momentan noch nicht zu erwerben sind. Interessant gestalteten sich auch die verschiedenen Themengebiete, wie die „Galerie der Helden“, welche die Fahrzeuge der Alltagshelden, wie der Feuerwehr ins Rampenlicht rückte.

Im Anschluss trafen die Teilnehmer Peter Hauk MdL im Landtag von Baden-Württemberg. Elisabeth Krause vom Besucherdienst gab den Gästen einen generellen Einblick in den Landtag und seine Arbeitsweise. „Was wissen sie über den Landtag oder wo betrifft sie die Arbeit des Landtags im Alltag?“ Anhand dieser Fragen erläuterte Frau Krause auf interaktive Art und Weise die Kennzeichen des Landtags von Baden-Württemberg. In einem Rollenspiel im Plenarsaal nahmen die Gäste vorübergehend die Rollen der Abgeordneten ein und es wurde ein neuer Ministerpräsident gewählt.

Die ‚Abgeordneten‘ wurden im Anschluss eingeladen ihrem tatsächlichen Abgeordneten MdL Peter Hauk Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. Das Themenspektrum wurde von Bildungspolitik über Infrastruktur bis hin zu Energiepolitik abgearbeitet. Hierbei wurde deutlich, dass die ‚Übergangsabgeordneten‘ an der jetzigen Grün-roten Landesregierung einiges zu bemängeln hatten. Betrachtet man die Polizeireform oder die Entwicklung bei Infrastruktur oder Breitbandausbau so könne man erkennen, dass Grün-Rot kein Freund des ländlichen Raums sei. „Im Bereich der Infrastruktur wurden realisierbare Projekte, wie ein ‚Sprinter‘ mit Halten in Osterburken, Mosbach, Eberbach, Neckargemünd, Heidelberg und Mannheim wegen angeblich finanzieller Engpässe abgelehnt. Dass im gleichen Atemzug zwischen Stuttgart und Tübingen zusätzliche Verbindungen ausgeschrieben wurden, ist hoffentlich nicht der Tatsache geschuldet, dass Verkehrsminister Winfried Hermann in Tübingen wohnt“, hinterfragte Hauk diesen dubiosen Vorgang.

Besonders interessiert waren die Besucher am Thema TTIP und dessen Folgen für Deutschland und den Verbraucher. „Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung nicht auf Landesebene liegt, bin ich ein absoluter Befürworter des Freihandels. Die Hysterie um Standards, Schiedsgerichte und fehlender Transparenz teile ich in diesem Maße nicht.“ so Hauk MdL. Die Standards zwischen den USA und Europa seien unterschiedlich und nicht besser oder schlechter. „Deutschland hat über 140 Handelsabkommen – nur nicht mit den USA. Damit tut sich Deutschland keinen Gefallen“, hob Hauk hervor. Großer Unmut war beim Thema Bildungspolitik zu erkennen. Tenor aus dem Plenum war, dass es fahrlässig sei so mit der Zukunft einer ganzen Generation zu experimentieren. „Es ist ja nicht so als wären Gemeinschaftsschulen etwas Neues. Nein diese gab es schon in anderen Bundesländern, mit negativen Erfahrungen“, so Hauk.

Zum Abschluss betonte Peter Hauk MdL die Wichtigkeit für ihn solche Fahrten zu organisieren. „Für viele Menschen ist es nicht greifbar, wie die Landespolitik jeden Bürger betrifft, weshalb die Fahrten dazu dienen sollen mehr Wissen über die Arbeit eines Abgeordneten zu vermitteln. Bevor der Bus seine Heimreise antrat bedankte sich Peter Hauk für die Teilnahme und hoffte, dass allen der Mix aus Automobil und Politik gefallen habe.

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