THW hilft nach Erdbeben in Nepal

Auch Helfer aus der Region im EInsatz

Tauberbischofsheim. (pm) Nach dem schweren Erdbeben in Kathmandu sind 17 ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort im Einsatz. Zwei Experten der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) stammen aus der Nähe von Heilbronn und Konstanz.

Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken aus Tauberbischofsheim, die im Innenausschuss des Bundestages für das THW zuständig ist, erklärt dazu: „Wieder einmal hilft das THW schnell und unbürokratisch nach einer schlimmen Katastrophe im Ausland, die tausende Todesopfer gefordert hat. Ich bin stolz auf die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich sofort bereit erklärt haben, am Ort des Unglücks für sauberes Trinkwasser zu sorgen“.

Bei dem Erdbeben etwa 80 Kilometer nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu wurden mehrere tausend Menschen getötet oder verletzt. Unzählige Häuser wurden dadurch zerstört oder sind nicht mehr bewohnbar. Auch weite Teile der Infrastruktur, wie die Wasserversorgung, sind seit dem Unglück unterbrochen. 4,3 Millionen Menschen sind von dem Engpass betroffen. Aus diesem Grund hat das THW ein Team der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) entsandt. SEEWA verfügt über mobile Wasseraufbereitungsanlagen, mit denen die Bevölkerung sofort mit sauberem Trinkwasser versorgt werden kann. Seit dem Wochenende produzieren die THW-Helfer 10.000 Liter Trinkwasser. Sauberes Trinkwasser ist unerlässlich, um das Ausbrechen von Krankheiten und Seuchen in der Gegend um Kathmandu zu verhindern.

„Die Menschen in der Krisenregion sind auf unsere Hilfe derzeit dringend angewiesen. Mein Dank gilt neben den mutigen Frauen und Männern vom THW deshalb auch den Arbeitgebern, die sie für diese wichtige Aufgabe freistellen“, so Nina Warken.

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