Malen verbindet Jugend und Alter

Buchen. (mag) Malen verbindet Jugend und Alter. Bereits im Eingangsbereich des Helmuth-Galda-Hauses in Buchen werden die Besucher von Kunstwerken der Bewohner und von Kindern und Jugendlichen aus dem Kinder- und Jugenddorf Klinge begrüßt. Die Bilder entstanden im Rahmen des therapeutischen Malens, das Maltherapeutin Christiane Berger-Grimm an beiden Orten anbietet.

Zur Ausstellungseröffnung waren neben den Künstlern, Freunden und Verwandten auch Bürgermeister Roland Burger und Geschäftsführer der eva-Seniorendienste Maximilian Mächtlen gekommen. Das ABC-Orchester der Musikschule Buchen umrahmte unter der Leitung von   Eva Reiners-Ams die Feierstunde. Die jungen Streicherinnen absolvierten so ihr erstes öffentliches Konzert.

Mächtlen rezitierte in seiner Begrüßung Udo Jürgens Lied „Mein Bruder ist ein Maler“ und freute sich über das ehrenamtliche Angebot von Frau Berger-Grimm im Helmuth-Galda-Haus. „Die Entwicklung der Malerinnen und Maler zu beobachten ist immer wieder eine Freude“, so Mächtlen.

Das begleitete Malen will in jedem Lebensalter und in jeder Lebenslage Mut machen Neues auszuprobieren, Bekanntes zu vertiefen, neue Fähigkeiten zu entdecken, Spaß und Freude am schöpferischen Tun zu finden. Hinter jeder Person steckt eine eigene persönliche Geschichte und der Malende wird dort abgeholt, wo er gerade seht. Nicht das Bild steht im Mittelpunkt, sondern der Weg dorthin, erläuert die Malleiterin. „Bisweilen entstehen so kleine Kunstwerke. Die ausgestellten Bilder sind alle mit den Künstlern abgestimmt und zeigen nur das was sie auch zeigen möchten.“

Bürgermeister Burger freute sich über das ehrenamtliche Malangebot im Helmuth-Galda-Haus und zitierte Albert Einstein „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Phantasie hingegen sei unerschöpflich und entstehe immer wieder neu.

Der Malraum im Helmuth Galda Haus wurde auch gleich von den Besuchern genutzt, eifrig eigene Bilder zu malen. Die Ausstellung im Helmuth-Galda-Haus erstreckt sich über beide Stockwerke, ist bis zum kommenden Wochenende geöffnet und kann gerne besichtigt werden.

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Unser Bild zeigt die Künstlerinnen und Künstler mit Bürgermeister Roland Burger, Malleiterin Christiane Berger-Grimm und dem Geschäftsführer des Helmuth-Galda-Hauses, Maximilian Mächtlen. (Foto: Grimm)

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