Zwei Kreisgemeinden siegen beim Bezirksentscheid

25. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – Die Ergebnisse stehen fest

[wp_bannerize group=“336“] (pm) Die Kommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ unter der Leitung von Angelika Appel, Referentin für den Obst- und Gartenbau beim Regierungspräsidium Karlsruhe, hat das Ergebnis ihrer Ortsbesichtigungen Ende Juni ausgewertet.

Die Gemeinden Hirschlanden (Neckar-Odenwald-Kreis), Bühl-Eisental (Landkreis Rastatt) und Mülben (Neckar-Odenwald-Kreis) werden zum Landesentscheid weitergemeldet. In diesem können sich die Dörfer mit anderen Dörfern auf Landesebene erneut messen und für den Bundesentscheid 2016 qualifizieren.

Die Dörfer Oberreichenbach (Landkreis Calw) und Bühl-Altschweier (Landkreis Rastatt) erhalten eine Bronzemedaille.

Gaggenau-Winkel (Landkreis Rastatt) wird für einen Sonderpreis für herausragende Leistungen im Sinne des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert.

In der diesjährigen Bezirkskommission waren Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Landesamtes für Denkmalpflege Stuttgart, des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. und des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten (bdla- als Vertreter der gärtnerischen Berufsverbände). Der Wettbewerb berücksichtigt wichtige Aspekte, die für das heutige und das zukünftige Leben im „Ländlichen Raum“ bedeutsam erscheinen. 

Im Landeswettbewerb wird die individuelle Entwicklung des Dorfes betrachtet, was die Dorfgemeinschaft aus ihrem vorhandenen Potenzial gemacht hat und wie sie sich die weitere Entwicklung vorstellt.

Nach folgenden vier Kriterien wurde beurteilt:

  • Leitbild und wirtschaftliche Initiativen, 
  • soziale und kulturelle Aktivitäten, 
  • Baugestaltung und Bauentwicklung, 
  • Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft.

In einer abschließenden Querschnittsbewertung wird überprüft und beurteilt, in wieweit die einzelnen Maßnahmen zu einem geschlossenen Gesamtbild führen.

„Das ist ein großer Tag für den Neckar-Odenwald-Kreis“. Mit diesen Worten kommentierte Landrat Dr. Achim Brötel die Mitteilung des Regierungspräsidiums, dass sowohl Mülben (Gemeinde Waldbrunn) als auch Hirschlanden (Gemeinde Rosenberg) den Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ erreicht haben. Das zeige, was man vor Ort tatsächlich alles bewegen könne, wenn man nur an seine eigene Zukunftsfähigkeit glaubt.

Ein dickes Kompliment gelte dabei, so der Landrat, den beiden Dorfgemeinschaften mit Ortsvorsteher Timo Bachert und Bürgermeister Markus Haas sowie Ortsvorsteher Martin Herrmann und Bürgermeister Gerhard Baar an der Spitze. Beide Dörfer hätten sich schon beim Besuch der Bezirkskommission von ihrer allerbesten Seite präsentiert und dabei vor allem durch ihre zielgerichteten Konzepte, aber auch durch ein beispielhaftes Engagement der Bürgerinnen und Bürger überzeugt. Jetzt gelte es Daumendrücken für den Landesentscheid, der in der Zeit vom 14. bis zum  19. September 2015 ausgetragen wird. „Ich bin aber sicher, dass Mülben und Hirschlanden auch dort gute Chancen haben werden. Wir sind im Neckar-Odenwald-Kreis nämlich in vielen Dingen weitaus besser, als uns das manchmal selbst bewusst ist. Das zeigt sich auch jetzt wieder darin, dass zwei von drei Dörfern, die den Regierungsbezirk Karlsruhe im Landesentscheid vertreten, in unserem Kreis liegen. Deshalb wünsche ich mir mit Blick auf die Zukunft des Ländlichen Raums einfach auch etwas mehr Selbstbewusstsein“, so Landrat Dr. Achim Brötel. „Mülben und Hirschlanden haben es uns jedenfalls vorgemacht, wie es geht. Weiter so!“.

Die Entscheidung über die Vergabe der weiteren Auszeichnungen für die Teilnehmergemeinden am Bezirksentscheid wird nach Abschluss des Landeswettbewerbs fallen. Der Landesentscheid findet in der Woche vom 14.- 19. September 2015 statt. Die Übergabe der Preise an alle Preisträgergemeinden im Land Baden-Württemberg erfolgt dann im Rahmen einer feierlichen Schlussveranstaltung zum 25. Landeswettbewerb am 28. November 2015 in Bühl.

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Unser Bild zeigt die Kommission beim Besuch in Mülben. (Foto: Hofherr)

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