Nach Polizeischüssen weiter in Lebensgefahr

(Symbolbild)

Heilbronn. (ots) Auch am Tag nach dem Geschehen in den Diensträumen des Polizeipostens Heilbronn-Neckargartach schwebt der 28-jährige Syrer noch in Lebensgefahr. Der ebenfalls notoperierte Polizeibeamte trug schwere Stichverletzungen davon, es besteht allerdings keine akute Lebensgefahr. Der zweite Beamte konnte noch am Dienstag mit einer leichteren Stichverletzung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Wie inzwischen ermittelt werden konnte, wollte der 28-Jährige einen Beamten sprechen, der im März gegen ihn ermittelt hatte. Da sich dieser am Dienstag jedoch nicht in seinem Büro befand, wurde der in Heilbronn wohnhafte Mann auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen. Da er hierfür kein Verständnis zeigte und dies auch entsprechend kundtat, musste ihn der Dienststellenleiter aus dem Vorraum des Polizeipostens verweisen. Anschließend griff der Mann die Polizeibeamten mit zwei mitgeführten Messern an. Um den Messerstecher zu stoppen, gab ein Beamter mehrere Schüsse ab (NZ berichtete). Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.

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